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    04.09.2012, 16:30 Uhr

    Der schönste Tag


    Wir sind solche Glückspilze!

    Vor einer Woche fand mal wieder eine Hunde-Rallye statt. Zunächst sah es so aus, als hätten Jack und ich die Loser-Karte gezogen. Wir mussten im Auto bleiben, während die anderen Hunde mit ihren Leuten loslaufen durften, um lustige Aufgaben zu lösen.


    Doch dann fuhr die Chefin mit uns an einen wunderschönen Ort!

    Nicht weit vom Gut Rastorf entfernt, kamen wir an die Schwentine, die sich an dieser Stelle kurzzeitig in 2 Arme teilt.


    Hier befand sich unsere Station und ich muss sagen, wir waren an einer der schönsten Stellen, die unsere Region zu bieten hat.
    Das es rein optisch wunderschön und lauschig ist, ist unsereins ja egal, aber wir konnten planschen, rennen, toben, Hügel rauf, Hügel runter – es war reine Wonne!

    Nicht weit von unserem Standort entfernt, gibt es eine alte Gruft, und die Chefin schickte uns Treppe rauf, Treppe runter, um die Gruft herum. Gar nicht so einfach, denn die altersschwachen Stufen waren krumm und schief, aber man wächst ja mit seinen Aufgaben




    In der Gruft liegen, glaube ich, keine Toten mehr rum, Jack und ich haben alles ganz genau untersucht und nichts gerochen.

    Nachdem wir uns so tapfer um Gruft, Grabessäule und andere Dinge hatten schicken lassen, durften wir endlich baden gehen. Durch einen schicken Stock gab es auch den passenden Actionpegel und Jack und ich balgten und schrien, dass die Leute bestimmt dachten, ein ganzes Wolfsrudel wäre in der Schwentine versammelt.


    Erst hatte Jack den Stock für sich beansprucht, aber durch einen Trick konnte ich das Teil in den Schlamm zerren und dann wollte ihn Jack nicht mehr. Memme!

    Ich hatte auf jeden Fall richtig Spass!


    Dann kamen die ersten Rallye-Teilnehmer und Jack und ich mussten kurzfristig unterbrechen. Erfreulicherweise kam auch Ginny vorbei, die mit der Tochter der Chefin an der Rallye teilnahm. Hihi, alle Teilnehmer hatten ihre Hunde an der Leine, das hat unserem Madamchen natürlich nicht gepasst!
    Aber die Aufgabe an unserer Station hat sie meisterhaft gelöst. Sie musste im „Sitz“ warten, während Mette sich auf die andere Seite der Schwentine-Brücke begab und sie dann mit fröhlichem „Hier“ abrief. Als Verleitung lag auf der Mitte der Brücke ein Wiener Würstchen. Schaut mal genau hin, dann seht ihr es. Ginny hat es tapfer ignoriert – was nicht ganz allen Teilnehmern gelang.


    Wir mussten brav und versteckt warten, damit wir die anderen Hunde nicht ablenkten oder Tipps gaben (wer findet uns auf dem Bild?).


    Als alle Teilnehmer durch waren, hat die Chefin die Übung auch mit Jack und mir einmal gemacht. Jack, der Stoffel hat das Würstchen total ignoriert und wollte sofort wieder baden gehen. Futter ist einfach keine Verleitung für ihn.
    Ich hingegen hatte das Würstel schon quasi im Maul, als die Chefin mich mit „Nanana!“ anpflaumte. Dann habe ich es halt liegen gelassen. Die Chefin war ganz überrascht über so einen braven Retriever und hat mir vor Freude die übrig gebliebenen Würstchen aus dem Glas spendiert. Manchmal lohnt es sich seine Gier im Zaum zu halten.

    Abends waren wir alle völlig kaputt, aber ich hoffe, wir gehen noch oft an diesen wunderbaren Platz.
    Viele liebe Grüße, Euer Carlito