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    07.07.2012, 18:15 Uhr

    In the Summertime


    Hurra, es wird doch noch Sommer!!

    Die Sonne scheint, wenigstens ab und an, der See ist warm und die Badesaison kommt in Gang.


    Die Chefs sind allerdings überaus streng drauf – wird dürfen nicht mehr schreiend durchs Wasser toben, sondern müssen ordentlich apportieren. Die Chefin hat extra drei neue Schwimm-Dummys gekauft und nun wird tüchtig gearbeitet.

    Zunächst heißt es „Bleib-Sitz“. Ist natürlich viel langweiliger als „Achtung – Fertig – Chaos!“ Aber da es den schicken Dummy ohne Sitz-Bleib nicht gibt, sitzen die verflixten Menschen mal wieder am längeren Hebel.


    Doch dann, oh Wonne, geht es los und ab in die Fluten dem Dummy hinterher! Jack, die arme Socke, muss immer noch warten bis der Dummy gelandet ist, ich hingegen darf gleich hinterher. Hihi, die Chefin denkt, ich finde das Teil sonst nicht wieder, und ich belasse sie natürlich in dem Glauben.


    Manchmal kommt der kleine Pubertätsteufel in mir durch und anstatt den Dummy brav abzugeben, schleudere ich ihn durch die Gegend oder versuche ihn zu beknabbern. Da solltet ihr mal die Chefin sehen, „Schluss, Aus“, werde ich dann voll gemeckert, phhhh, dann soll sie ihren Dummy doch selber holen.


    Neuerdings hat sie sich als weitere Schikane ausgedacht, dass wir den Dummy, anstatt ihn durchs Wasser zu schleudern und wild bellend hinterher zu hüpfen, ruhig im Maul halten sollen. Jack kann ihn schon eine ganze Weile halten. Ich glaube, er hält dabei die Luft an, er sieht immer aus, als würde er gleich ohnmächtig umkippen. Den Trick habe ich noch nicht raus, aber mit ein bißchen Hilfe kann ich den Dummy immerhin schon 3 - 4 Sekunden halten – und ich atme sehrwohl dabei!

    Hoffentlich dauert der Sommer noch viele Jahre an, es macht so viel Spass im Wasser!


    Wenn wir nicht gerade Schwimmen und die Chefin ihren über alles geliebten Garten in Ruhe lassen kann, versuchen wir uns an neuen Übungen.

    Wir üben Tricks und die Chefin übt uns dabei zu fotografieren. Neulich wollte sie uns und die Blumen und wieder mal die Seifenblasen fotografieren – ist aber kläglich gescheitert: bis sie die Kamara am Auge hatte, waren die Bubbels immer schon geplatzt
    Stattdessen hat sie eine neue Idee ausprobiert – für uns Hunde nicht schwierig, für die Fotografin aber eine Herausforderung!


    Auf dem Bild ist auch eine kleine Chefin versteckt – wer findet sie?

    Richtig, sie hat sich hinter dem großen und stattlichen Carlito versteckt. Und weil das Foto so gut gelungen ist, habe ich ihr als Belohnung einmal durchs Gesicht geleckt – was hat sie sich gefreut!

    Danach gab es noch ein bißchen Posing zwischen den Blumen – ohne Seifenblasen – aber für irgendwas müssen diese Blumen schließlich auch da sein, die die Chefin die ganze Zeit pflegt und hegt. Essen kann man sie nämlich nicht, das habe ich schon versucht ...




    Auch ein paar neue Tricks haben wir einstudiert:





    Jack kann sein „Ganz Tot“ zwar schon ein bißchen länger, aber bisher brauchte er doch noch immer ein Hilfe, um die Stellung zu halten – jetzt kann die Chefin schon in Ruhe fotografieren und „Mr. Hunderttausendvolt“ liegt einfach ruhig da und grinst in die Kamara.
    Unsere Doppeltricks waren gar nicht geplant, aber sie klappten auf Anhieb, Jack und ich sind eben ein Dreamteam.


    Jetzt will die Chefin demnächst noch einen Sommerfilm drehen – ich bin schon ganz gespannt und freue mich auf meinen Einsatz als Wasserball-Zerstörer! Ginny ist als kleine Seejungfrau eingeplant und Jack Sparrow wird sicher wieder den Piraten geben.

    Viele Grüße, Euer Carlito