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    03.08.2011, 21:44 Uhr

    Der erste Morgen


    Ach, habe ich gut geschlafen. Die Chefin sah etwas gerädert aus, sie sagt, sie ist die ganze Nacht aufgewacht und hat geschaut, ob ich mal raus muss – musste ich aber nicht. Nur um 01.00 Uhr – da musste ich einmal das ganze Wasser loswerden, daß ich gestern wegen der Hitze getrunken habe. Ich bin so cool – komplett stubenrein, wenn nicht irgendein Depp vergisst mich rauszulassen.

    Heute habe ich wieder viel Neues kennengelernt, hier gibt es sehr gefährliche Tiere auf dem Hof. Wenn ich die Chefin nicht gehabt hätte, wäre ich sicher gefressen worden.

    Zuerst kam heute Morgen ein oranges Tier rein stolziert, das war ganz schön arrogant und beachtete mich in meiner ganzen Stattlichkeit überhaupt nicht. Dann sprang es mit einem Satz auf eine Kiste und fing an leckere Sachen zu fressen, die mit Sicherheit eigentlich für mich bestimmt waren. Empört sprang ich an der Kiste hoch und kläffte.
    Und dann kam doch tatsächlich dieser schwarze Jack und schimpfte mich aus. Als er bellte habe ich sicherheitshalber „Platz“ gemacht, wer weiß, was diesem fiesen Typen sonst noch einfällt.
    Ich denke, Hunde halten zusammen!
    Das orange Tier heißt Giovanni und ist ein Kater, meinetwegen, der bellt mich wenigstens nicht aus.

    Aber dann wurde es gefährlich. Mit der Chefin gingen wir zu den „Enten und Gänsen“. Hört sich nett an, ist es aber nicht. Die Enten waren ja schon unheimlich, aber die Gänse!! Gottseidank hat sich die Chefin dazwischen geworfen, sonst wäre es um mich geschehen gewesen.



    Dann sind wir weiter zu den „Schafen“ gegangen. Ich habe mich dezent hinter Bosse versteckt – ich wusste ja nicht, ob die auch auf einmal auf mich losgehen.


    Aber die Chefin hat mich ganz nett gelockt und tatsächlich scheinen diese Schafe wie große Hunde zu sein, nur riechen sie ein bisschen streng.


    Zum Schluss der Hofführung bekam ich noch 2 ganz absonderliche Tiere zu Gesicht, die rochen eigentlich nach gar nichts. Erst dachte ich sie wären mein neues Spielzeug, aber auf einmal fingen sie an sich zu bewegen. Es gibt ja Dinge auf diesem Planeten …


    Also so schnell wird mir hier, glaube ich, nicht langweilig – mal schauen,was diese Menschen morgen für Tiere anschleppen.

    Ciao fürs Erste, Carlito