• CarloTop.jpg
    [ Home ]
    08.04.2012, 14:13 Uhr

    Ostern mit Hühnern


    Seit einer Woche haben wir neue Mitbewohnerinnen, drei Stück an der Zahl. Bisher hatte ich sie nur irritiert aus der Ferne betrachtet: es waren eindeutig keine Gänse (vor denen habe ich Angst) und keine Enten (die sind mir egal). Aber gestern durfte ich sie endlich persönlich kennenlernen:
    Tick, Trick und Track, die Hühner.


    Eindeutig keine Gänse, die gehen immer gleich schreiend und zischend auf einen los, wenn hund es wagt in ihre Nähe oder an ihren heiligen Wasserbottich zu kommen.

    Aber auch keine Enten, obwohl sie ähnlich wichtig im Grüppchen unterwegs sind. Aber der Geruch ist anders, weniger feucht, eher scharf, und die Töne, die sie von sich geben, sind auch mehr glucksend als schnatternd.

    Ich musste näher ran.




    Und noch näher.


    Freundlich wedelnd näherte ich mich dem grauen Huhn, die Rute erhoben, bin hier schließlich der Juniorchef, aber doch immer auf dem Sprung, falls das Huhn auf einmal zur Gans mutieren sollte.
    Wir machten vorsichtig NasiNasi, und dann hackte das Huhn spielerisch in meine Nase. Mein Signal, eine spielerische Kung-Fu-Panda-Spielaufforderung hinzulegen.
    Das kam allerdings weniger gut an, das Huhn rannte wild gackernd zu seinen Kollegen, ich hinterher und die Chefin giftete mich an: „Sei doch nicht so ein Trampel!“
    Ganz betrübt ging ich in Deckung.


    Wenigstens Jack stand mir zur Seite und versuchte die Hühner weg zu treiben. Hier unterscheiden sich die Hühner allerdings deutlich vom Enten- und Gänsegeflügel: anstatt brav in der Herde abzuwackeln, liefen sie nach ein paar Metern alle hektisch auseinander.


    Jack hat es gelassen genommen, Federtiere sind eh nicht so sein Ding.

    Fazit: Hühner scheinen ganz nett, aber nicht sehr robust zu sein, zum Spielen eignen sie sich offenkundig nicht.
    Ich behalte sie im Auge, Euer Juniorchef Carlito