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    02.08.2011, 21:09 Uhr

    Umzug ins neue Zuhause


    Heute war ein großer Tag! Erst war alles wie immer, essen trinken, spielen. Plötzlich kam die ganze Chef-Familie, inklusive Omi. „O.k.“, dachte ich, „wir klickerklackern wieder“. Aber irgendwie lag etwas Erwartungsvolles in der Luft. Auf der Straße vor dem Haus fuhren große Lastwagen hin und her und es roch auch sehr schlecht. „Die Straße wird geteert“, meinte meine Züchterin, „macht euch lieber schnell auf den Weg.“ Gerade hatte ich noch ein bißchen bei Mutter Maly geschnullert, da wurde ich auf einmal auf den Arm genommen und schnellen Schrittes davon getragen.

    Das war ein schneller Abschied, aber vielleicht auch gut so, tränenreiche Verabschiedungen liegen mir nicht so – ein Entdecker schaut immer nach vorn!

    Mein größter Dank gilt meiner Züchterin Marion von „Ivy`s Paradise (http://golden-ivy.de) – ohne sie wäre ich nicht so ein unvergleichlich schöner, intelligenter und dick, nein, stattlicher Rüde geworden. Schaut mal auf ihre Homepage, da findet ihr meine ganze Familie, Maly und Ivy und mein großes Vorbild Leo und die ganze Elfer-Bande auf vielen schönen Fotos.



    Über eine Heuwiese erreichten wir das Auto und los ging es ins Ungewisse. Diesmal landeten wir wieder ganz woanders, auf einem großen Hof mit tausend neuen Gerüchen und Geräuschen. Die Chefin nahm mich auf den Arm und plötzlich kamen drei Hunde auf uns zu, die sahen völlig anders aus, als alles was ich bisher gesehen habe – eindeutig keine Golden Retriever.



    Sie rochen ganz nett, aber damit sie mich nicht als Weichei einschätzen habe ich einmal geknurrt (aber ganz leise). Der große Bosse war sehr freundlich und höflich, netter alter Herr, er meint so junges Gemüse hat ihm gerade noch gefehlt. Schön, wenn sich jemand so auf einen gefreut hat.

    Dann ist da eine mittelalte Dame, Ginny, ich dachte erst sie wäre auch ein Welpe, weil sie genauso klein ist wie ich, aber da hat sie mir gleich Bescheid gegeben. Naja, macht nichts, ich werde sie schon noch mit meinem Charme zum Spielen bringen. Schroffe Jungfern sind meine Spezialität!

    Und dann war noch ein großer schwarzer Hund, Jack, der hat mich doch total ignoriert. Hat einfach alle Leute begrüßt und mich links liegen lassen. So ein Snob! Dabei hat er eine ganz dicke schwarze Nase, gar nicht schön blond so wie ich. Phhhhh! Ich werde einfach so tun, als würde ich ihn auch nicht sehen – ätsch!



    Dafür habe ich viele nette Kinder kennengelernt, ach ne, Jugendliche soll ich sagen.

    Die Kinder von der Chefin sind ja sowieso nett, aber ihre Freunde haben ganz nett und ruhig „Hallo“ gesagt, die wussten, wie man einen Entdecker ordentlich begrüßt.


    Später waren noch 2 Hunde da und die Freundin von der Chefin, Iris. Der eine Hund von Iris, Hajo, ist jetzt mein BF, ich werde der Chefin vorschlagen, dass wir Jack gegen Hajo austauschen – er ist so nett, beinahe wie ein Golden Retriever!


    Jetzt kaue ich noch ein bißchen auf dem Geschenk von meinem BF und dann gehe ich schlafen, die großen Hunde liegen hier und scnarchen, dass sieht ganz gemütlich aus,

    Ciao Euer Carlito