Ich bin ein Held – und das sage diesmal nicht ich, sondern die Chefin!
Wir waren wieder mit dem Auto unterwegs, landeten aber überraschenderweise nicht am Baggersee, sondern an einem Ort mit vielen Autos und Häusern. Autofahren ist übrigens voll der Kick – da kann man ja soviel sehen.


Die Chefin trug mich in ein Haus, in dem es merkwürdig roch und sehr warm war. Im meinem Eisbärfell war mir ordentlich heiß und da waren andere Tiere in Käfigen und ein kleiner Hund mit einer Tüte auf der Schnauze, der sah gar nicht glücklich aus.
Ich saß lieber ganz still auf dem Schoß der Chefin, bevor jemand auf die Idee kam und mir so eine Tüte aufsetzte.
Dann wurde ich auf einmal auf einen Metalltisch gesetzt, da war es angenehm kühl, habe mich gleich erstmal platt hingelegt. Es kam eine nette Frau, die mich unbedingt anfummeln wollte.

Bitte, ich bin ja geduldig, fummelt ruhig alle an mir rum, und dann gab es plötzlich ganz viele Leckerchen und alle haben sich gefreut und haben gesagt, ich sei ein Held – ist doch schön, wenn man alle so leicht glücklich machen kann.
Der Hund ist der Halter seines Passes, sagt die Chefin – ich bin jetzt also ein richtiger Hund!

Danach waren wir noch bei der Mama von der Chefin und haben „Omi“ und den Sohn der Chefin kennengelernt – nette Leute!
Ich bekam endlich was zu trinken und der Sohn der Chefin machte lustige Geräusche und wedelte mit einem Stock herum – um ihm eine Freude zu machen, habe ich ein bisschen mit ihm rumgezerrt.
Eigentlich wollte ich ja auf Entdeckungstour gehen. „Der Gartenzaun ist doch dicht“, fragte die Chefin ud bevor Omi noch „aber sicher“ antworten konnte, war ich schon im Nachbargarten. Auf einmal waren alle ganz aufgeregt und haben mit hoher Stimme gerufen und gejodelt, da bin ich lieber wieder zurückgekommen.
Nach einem kurzen Imbiss in der Futtertasche von der Chefin, sind wir wieder heimgefahren, war ich müde – so viele Eindrücke!



P.S. Vielen Dank an Mette für die schönen Bilder!!