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    25.07.2021, 15:10 Uhr

    Spiel und Spass in der sechsten Woche


    Die Dolcini machen Dolce Vita! Das Leben ist wunderbar und der Gartenauslauf ein einziger Rummelplatz. Alles, wirklich alles wird beknabbert und untersucht und mit den Geschwistern ein ehrgeiziges Wrestling-Trainingsprogramm absolviert.

      
    Mittlerweile bin ich sehr stolz auf meine Enkelinchen – sie mausern sich zu wahren Kämpfern. Immer reihum darf einer oben oder unten liegen, wird wild an Halskrausen und Ruten geschüttelt und gerissen und fürchterlich geknurrt und gebrummt.

      
    Immer wieder werden auch Ohren oder Lefzen mit den nadelspitzen Zähnchen erwischt - dann gibt es ein fürchterliches Geschrei!

      
    Entweder lässt der böswillige Welpe sofort los oder er bekommt eine wütende Retourkutsche und wird aus den Puschen gehauen, oder aber das malträtierte Geschwister wackelt beleidigt von dannen und spielt nicht mehr mit.




    So werden die Wrestling-Regeln gelernt und bis dato haben sich alle auch wieder vertragen.

      
    Die Welpen sind völlig knabberwütig und haben ständig irgendetwas im Maul. Blätter, Stöckchen, Steine, sogar ganze Brennnesselpflanzen werden stolz herum getragen und den anderen mutwillig präsentiert – guck mal, was ich habe und Du nicht!




    Sie haben sogar meinen Eli gestohlen und angekaut. Das habe ich allerdings gleich unterbunden, bin ins Gehege gesprungen, habe Eli geschnappt und schnell wieder ins Haus getragen – das ist mein Eli!

      
    Vorgestern hat Fau Rosa etwas sehr lustiges und lebendiges entdeckt und sofort eingefangen:

      
    Simba üerwacht das Treiben ihrer Sprösslinge entspannt. Sie ist immer da, wenn etwas wichtiges ansteht, zum Beispiel, wenn Besuch kommt, aber ansonsten nimmt sie auch gerne Babysitterangbote von Ginger und Jack an und verzieht sich zu ihrem geliebten Kirschbaum, wo sie bei den reifen Kirschen ihrer Naschsucht frönen kann.

      
    Noch können die Dolcini nicht unterscheiden, was beknabbert werden darf und was nicht, sie probieren alles aus. Manche sind wahre Materialprüfer!

      
    Bisher gilt wie bei den Geschwistern, es ist alles erlaubt, so lange es nicht weh tut, das mit dem In-Ruhe-Lassen der Schuhe kommt später, sagt die Chefin.

      
    Seit gestern haben die Kleinen das Buddeln entdeckt, jeder Maulwurfshaufen wird jetzt untersucht und zerbuddelt. Die Chefin sagt, wenn sich keine Abnehmer finden, wird sie die Welpen an ein Gartenbauunternehmen vermieten (das meint sie hoffentlich nicht ernst?)

      
    Damit die Dolcini nicht garstig untereinander werden, brauchen sie immer wieder neue Reize, an denen sie ihre Zähne und ihr Temperament abreagieren können. Gleichzeitig sollen sie natürlich ihr Gleichgewicht stärken und so kam der Deckel der Regentonne gerade recht, um die Bagaluten ausführlich zu beschäftigen.

      
    Eigentlich klappt das mit dem Gleichgewicht schon ganz gut – meistens!




    Frau Rot ist die erste, wenn es ums Erklettern geht, sie ist immer vorne weg, dicht gefolgt von Herrn Blau und Frau Lila, die sich ihr anschließen – sobald geklärt ist, ob der neue Gegenstand nicht zusammenbricht. Das darf Frau Rot alleine ausprobieren!

      
    Ich sehe mich nicht so sehr als Bespaßer der Welpen, sondern mehr als Wächter und Fels in der Brandung. Alle Besucher, werden genau gecheckt und am Zaun prüfe ich, ob vielleicht unliebsame Passanten auf der Straße längs gehen. Früher war das ja Jacks Job, aber seitdem er kaum noch hört und immer wieder Fehlalarme auslöst, braucht die Chefin mich als obersten Wächter – wenn ich nachschaue, ist da wirklich jemand und nicht nur Gepenster oder Schatten.




    Die kleinen Wonneproppen müssen aber auch gut behütet werden, sie sind alle so lieb und fröhlich, wir sind alle sehr glücklich mit ihnen,
    es grüßt euch, Euer stolzer Großpapa Carlito