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    05.10.2011, 18:25 Uhr

    Der Onkel aus Berlin


    Zwei Wochen haben wir Besuch aus Berlin gehabt – Yasha, Riesenschnauzer-Mix, 11,5 Jahre und seine Chefin Katrin.

    Erst habe ich ganz schön Respekt gehabt, aber bald stellte sich heraus, dass Yasha ein wirklich netter, älterer Herr ist.


    Mit Spielen hatte er es nicht so, aber er hat mir ganz viele Tricks gezeigt - so als Großstadthund, hat er`s ja voll drauf. Da ich an meiner Karriere als SGGR (= Stattlichster Größter Golden Retriever) arbeite, habe ich mir alle Mühe gegeben alles nachzumachen.




    Erst mal waren Chill-Posen angesagt: als Hund aus der Stadt muss man immer ganz cool wirken und möglichst entspannt abhängen. Wenn ein schickes Mädel vorbeikommt, wird lässig mit einer Pfote gewinkt oder bei Bedarf auch mit der anderen.




    Ganz ehrlich, das war gar nicht so einfach. Ich bin ja meistens eher niedlich als cool, aber die Chefin hat mir ganz lieb geholfen, und so konnte ich nach einigem Üben schon ziemlich locker abhängen und winken.








    Damit Yasha auch von mir richtig beeindruckt ist, habe ich dann lässig mein „Kuckuck“ hingelegt. Wir wohnen hier zwar auf dem Dorf, dass heißt ja aber nicht, dass ich nicht schon ein paar coole Tricks drauf habe.




    Anstatt jetzt etwas mehr Achtung vor mir zu zeigen, hat der gute Yasha anschließend richtig losgelegt und mir gezeigt, wie man um die Beine seines Chefs flitzen kann. Ich dachte ja, er verknotet sich die langen Hacksen, aber von wegen, er hatte es total drauf.








    Gottseidank bin ich ja doch noch etwas kleiner und bin bei dem Gekurve nicht aus der Bahn geflogen, sonst hätte ich mich voll als Landei geoutet. So aber endete die Lernstunde in schönster Harmonie, und wenn ich demnächst nach Berlin fahre, werde ich den Stadtmädels zeigen, wie ein SGGR sich zu bewegen weiß,
    bis dahin Euer Carlito