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    30.08.2017, 21:38 Uhr

    Fotoshooting in der Heide


    Kurz nach unserem Dogdance-Training war der Abfahrtstag gekommen und wir verstanden endlich was das Wort „Auswärtsturnier“ bedeutet: Ein Turnier bei dem man über Nacht wegfährt.




    Zum allerersten Mal durfte Ginger als Teilnehmerin mit zu einem Turnier und dann gleich Auswärts, sie war ganz aufgeregt.
    Jack und Ginny mussten zuhause bleiben, aber sie schienen gar nicht unglücklich zu sein: immerhin ging der Chef die ganze Zeit mit ihnen spazieren und sie mussten nicht stundenlang im Auto sitzen.

    Wir fuhren in der Tat ziemlich lang Auto, genauer gesagt stundenlang, und ich fand jede Stunde zu viel. Ich kann ja fast jeder Tätigkeit was abgewinnen, aber Autofahren gehört echt nicht zu meinen Top Ten!

    Nach vielen Kilometern, vielen Staus und stundenlangen Abgasen, hatten die Chefs ein Einsehen und verließen die Autobahn, um eine ausführliche Pause einzulegen.
    Angeblich blüht die Heide ja sehr schön in lila und rosa, aber da wir Hunde diese Farben nicht sehen können, ging dieses Highlight komplett an uns vorbei – aber die Heide roch auch sehr gut!

      
    Plötzlich rief die Chefin uns heran und meinte „Oh, wir sind hier im „Wolfsgebiet“! Leute, dann kommt ihr doch besser an die Leine!“




    Ich habe gleich ein gefährliches Gesicht aufgesetzt, um die Wölfe in die Flucht zu schlagen, und tatsächlich haben sie sich nicht an uns heran getraut.

    Wir spazierten gemütlich durch die Heide und die Chefin war so entzückt, dass sie ein Foto nach dem anderen schoss.

      

      

      
    Während des Shootings hatten wir genügend Zeit Ausschau nach den Wölfen zu halten, aber wahrscheinlich waren drei Retriever und ein Münsterländer einfach zu stark für die Viecher.

      

      

      





      

      

      

      
    Im Hintergrund der Heide sah und hörte man die Autos auf der Autobahn rasen, es war ein bißchen bizarr, etwas so Schönes direkt neben etwas so Stinkendem zu erleben.




    Die Chefin schaute die ganze Zeit, dass wir bei unserem Shooting nicht auf eine Kreuzotter treten, garstige Schlangen, die gerne in der Heide wohnen. Gesehen haben wir keine, es war wohl nicht warm genug für sie – und das war mir, ehrlich gesagt, auch ganz recht so.

      

      

      
    Die Heide ist zwar von gefährlichen Tieren bevölkert, aber wir haben uns dort trotzdem sehr wohl gefühlt.
    So ein kleiner Ausflug war genau der richtige Auftakt für das Turnier,
    fand zumindest, Euer Carlito