Zum ersten Mal wollte die Chefin in diesem Jahr zu einem Auswärtsturnier mit uns fahren. „Wenn es mit den Welpen nicht geklappt hat, brauchen wir ein anderes Highlight im Sommer!“, entschied sie und wir Hunde waren wie immer begeistert.

Also nicht vom „Auswärtsturnier“ - das sagte uns in diesem Moment gar nichts, aber die Chefin fuhr deshalb mit uns nach Güsdorf zu unseren Freunden Lea und Hajo um Dogdance zu trainieren und das ist ja immer ein Spass!
Zunächst machten wir ein Spaziergang durch die abgeernteten Felder und da weit und breit kein Wild zu sehen war, durften wir alle frei laufen.


Ich habe das Weizenfeld gleich zu einer Wellness-Massage genutzt und die Chefin meinte: „Viel Spass, ist ja kein Gerstenfeld gewesen!“ Abends hat sie dann gelesen, dass sich auch die Weizengrannen durch die Haut bohren können und hat mich erstmal hysterisch abgesucht. Meine Güte, ich bin doch ein geübter Wälzer, mir passiert schon nichts!“


Die arme Lea hingegen hatte einen häßlichen Hotspot und konnte den Spaziergang kaum genießen. Nicht mal Mäuse buddeln wollte sie, so brannte und juckte die entzündete Stelle!

Nach dem Spaziergang ging Lea ins kühle Haus, während wir uns auf das Training vorbereiteten.
Nach der Massage ging ich erstmal baden, das gehört zum professionellen Wellness-Programm dazu!

Danach konnte die Chefin es nicht lassen, die schönen Blumen für Fotos zu nutzen – mittlerweile gibt es bestimmt schon eine Million Carlito-Bilder!




Aber dann war es endlich so weit: Hajo und wir durften tricksen, hüpfen und schweben, Musik und Leckerchen lagen in der Luft!





Seit diesem Sommer macht sogar Ginger ein kleines bißchen Dogdance. Bisher hatte sie nicht wirklich Spaß an den Tricks und hat sich immer schnell verzogen, wenn es an ernsthaftes Training ging. Aber mittlerweile hat sie ein kleines, aber feines Repertoire, dass sie mit großer Begeisterung vorführt.

Ich war nach meinem Wellnessprogramm nicht mehr ganz konzentriert und habe eher rum gealbert, aber, was soll ich sagen, nachdem ich ja nun nochmal Vater werde, denke ich manchmal, dass man das Arbeiten nicht zu ernst nehmen sollte.



Ginny und Jack hingegen fanden es sehr witzig und haben mit der Chefin ein paar alte Kombinationen aufgefrischt. Gelernt ist gelernt!

Wenn man bedenkt, dass Ginny bald 13 Jahre alt wird, ist man echt verwundert, wie fit sie ist. Sie hat zwar ihre Marotten und geht nicht mehr auf jeden Spaziergang mit (wenn das Wetter nicht nach ihrem Gusto ist), aber sobald es ans Arbeiten geht, ist sie mit ungebrochenem Eifer dabei!
Sie ist schon Klasse, die Maus.
Findet, euer Carlito

