Als Summer läufig wurde, war sie von Beginn an sehr nett zu mir. Andere Hündinnen sind bis zur ganz heißen Phase ungemein zickig und schnappen und beißen nach uns liebeskranken Rüden. Summer hingegen verhielt sich fröhlich und neckisch.

Also nicht, dass sie mich ernsthaft ran gelassen hätte. Das macht von der Natur aus ja auch keinen Sinn.
Aber wir alberten herum, hüpften umher, sie kaute mich durch und ich schnullerte sie ab, wo ich nur konnte.


Ihr fragt euch vielleicht, wie Jack mit Summers Läufigkeit umging. Tatsächlich hielt der große Schwarze sich aus der Sache komplett raus. Ab und an schnupperte er eine zarte Brise, aber ansonsten blieb er komplett desinteressiert. Außer Ginger gibt es für ihn keine Hundedame, da ist er, ganz untypisch für einen Rüden, treu!

Nun gut, einmal versuchte er es allerdings doch in der heißen Phase auf Summer aufzusteigen. Aber da fing er sich von ihr einen solchen Todesblick ein, dass er das später nicht noch einmal versucht hat.
Summer war wirklich in mich verschossen!

Zu diesem Zeitpunkt fand das große Foto-Shooting statt. Nicht zu Unrecht meinte die Chefin, dass wir später vielleicht besseres zu tun haben würden, als Fotos zu machen, und engagierte den Chef und ihren Sohn um uns anständig in Szene zu setzen.

Bis auf die Chefin, die die ganze Zeit rummeckerte, weil sie uns Hunde nur von hinten sah oder die Männer mit im Bild hatte, hatten wir alle sehr viel Spass!




Die Hunde, die nicht dran waren, vergnügten sich mit dem Spielzeug oder kleinen Stöckchen, die Ginger gefunden hatte, und die Hunde, die fotografiert wurden, bekamen Dummys geworfen und Leckerchen vom Feinsten!

Summer schätzt das Fotografieren nicht wirklich und lässt, wenn sie sich durch die Linse bedroht fühlt, gerne mal ihre Öhrchen hängen, aber diesmal zeigte sie sich völlig unbeeindruckt in ihrer ganzen Schönheit.





Nebenbei lernte sie noch schnell das Apportieren, und holte stolz ein Dummy nach dem anderen.
Anschließend haben wir noch auf dem Hundeplatz getobt. Deutlich zog Ginger sich jetzt auch aus unserem Spiel heraus und kuschelte lieber mit der Chefin, als sich in unsere Amour fou einzumischen.

Letzte Woche ist es dann endgültig spannend geworden,
Fortsetzung folgt in Bälde,
euer Carlito Casanova
