Badepartys sind in diesem Jahr total in!
Nachdem schon an meinem Geburtstag die Tropfen geflogen waren, fand der Chef, er könnte seinen Geburtstag auch am besten am See feiern.

Ich bin begeistert, dass die Menschen zunehmend verstehen, dass sie nur auf uns Tiere schauen müssen, um zu lernen, wie man sich amüsiert und in Stimmung kommt. Wir brauchen keine Gästeliste, kein Menü (obwohl das auch nicht zu verachten ist !) und keine Planung - gib uns nur einen schönen Ort, mach die Leinen ab und schon sind wir ausgelassen und machen einen drauf!
Summer hat jetzt auch verstanden, was man unter Badespass versteht und kommt kaum noch aus dem Wasser heraus. Das Seepferdchen hat sie noch nicht gemacht, aber sie war ganz kurz davor – nur noch ihre Zehenspitzen haben den Seegrund berührt!




Ginger ist endgültig aus dem Tal der Scheinträchtigkeit wieder aufgetaucht und bringt uns mit ihrer Fröhlichkeit und Wildheit immer wieder zum Lachen. Auf der Party war sie oft als erste am Dummy und hat es stolz ans Ufer getragen.

Jack und ich sind natürlich mit dem Chef zur Feier des Tages ganz weit raus geschwommen. Das Wasser war klar und wellenlos, so dass der Chef unsere Dummies richtig weit werfen konnte. Training am Geburtstag – so soll es sein!

Nachdem wir zu Ende geschwommen waren, gab es noch einen weiteren Programmpunkt: Frei nach den schottischen Highland Games gab es Stamm-Weitwurf:




Insbesondere der Terrier fand diesen Teil der Party extrem lustig und schwamm voller Eifer sogar mit hinaus, als der Chef den Stamm wieder und wieder ins Wasser wuchtete.
Es gibt für Ginny nichts Schöneres, als an einem Stamm zu zerren und mit wildem Geknurre an ihm herum zu reißen. Wer uns in diesen Momenten hört, muss denken, dass wir gleich alle über einander her fallen!

Tja, und dann hätte es beinahe einen Unfall gegeben. Ich sage nur: Vor dem Stock werfen immer erst einmal in den Rückspiegel schauen!

Als der Chef zum nächsten Wurf ausholen wollte, hing unbemerkt noch der Jack Russell am hinteren Ende des Stammes und wurde kurzfristig in luftige Höhe gehoben, bevor er losließ und ins Wasser purzelte.
Die Chefin war entsetzt, Ginny trug es mit Fassung.
Schwimmen wollte sie danach aber nicht mehr ...



Aber was soll`s, die Party war wunderbar in Schwung und wir haben einfach weiter getobt. Ginny immer mittendrin!




Als die Chefs zusammen packten, war ich sehr enttäuscht, und obwohl ich eigentlich ein braver Retriever bin, habe ich ernsthaft versucht, in Streik zu treten.

Die Chefin rief und rief – und ich lag platt im Wasser und weigerte mich heraus zu kommen. Ich hätte ewig weiter feiern können!
Als die Chefin langsam scharf im Ton wurde, kam ich aus dem Wasser, aber nur unter Protest. Noch im Auto versuchte ich, das Ende aufzuschieben, aber Menschen sind manchmal unerbittlich.

Dieser Sommer lässt sich gut an, hoffentlich gibt es bald wieder einen Geburtstag zu feiern!
Es grüßt euch, euer dieser Tage immer leicht feuchter Carlito
