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    18.12.2016, 21:23 Uhr

    Trüb ist anders


    Auch dieses Jahr scheint der Winter vor Weihnachten nicht kommen zu wollen. Stattdessen ist es grau, neblig und mehr feucht als kalt. Die Chefin stand schon kurz davor auch nur noch graue, neblige Gedanken zu denken, aber dann hat sie sich glücklicherweise eines besseren besonnen und hat mit uns einen Ausflug an einen unserer Lieblingsorte gemacht.

      
    Gar nichts besonderes. Aber es gibt da weite Wiesen und alte Bäume, natürlich einen See und Wald, durch den ein Bach frei mäandriert. Abenteuerland für Mensch und Hund, wo wir einfach nur Spass haben, auch wenn das Wetter es nicht so gut mit uns meint.

      

      
    Jetzt wo die Felder offen liegen, dürfen wir auch mal jenseits der Wege toben, hier kann hund aus Herzenslust rennen!
    Gerade für unseren Jack bedeutet Rennen reine Lebensfreude, er braucht kein Stöckchen und kein Bällchen dafür, er rennt einfach los, dreht irgendwann um, wartet – und wenn die Chefin dann ruft, rast er wie der Blitz heran und freut sich über das ganze Gesicht!

    Hier mal einige Ohrhaltungsstudien während einer klassischen Renneinlage:




    Ginger ist auch eine echte Flitzwurst, während ich lieber schnüffeln gehe, ich bin so eher der Kurzstreckensprinter ...

      
    … bzw. das Wasserschwein!




    „Ach, Carli, ehrlich? Es hat keine 5 Grad und du gehst baden?“ Die Chefin war leicht entsetzt, als ich sofort kopfüber ins Wasser platschte. Selbst Jack watete nur halbherzig am Ufer entlang, aber ich konnte mich einfach nicht bremsen – endlich wieder schwimmen, mein Retriever-Herz frohlockte!

      




    Ich drehte eine Runde durch das wunderbare Nass und kam dann leicht mit den Zähnen klappernd wieder ans Ufer.
    Aber nach einer schnellen Toberunde mit ausführlichem Wälzen und Schütteln war ich wieder Hopp-on-the-Top.

      
    Was wir noch gemacht haben? Na, alles was Hunde gut finden: Gras fressen, Ringkämpfe, Stöcke suchen und verlieren und ab und an für ein paar Kekse für ein Foto posieren.




    Auf dem Steg war es allerdings etwas gruselig, der hat so geschwungen und gewackelt!

      
    Im Wald gab es natürlich allerlei zu riechen und zu erforschen, Ginger hätte es fast geschafft senkrecht in einen Hochstand zu klettern und Jack hat uns die ganze Zeit bewacht.




    So lassen wir es uns gut gehen, finden Besinnlichkeit und Ruhe fern des weihnachtlichen Trubels und genießen unsere gemeinsame Zeit.
    Es grüsst euch, euer, jetzt auch wieder trockener, Carlito