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    19.06.2016, 20:02 Uhr

    Tanzen in den Holstenhallen


    Das erste Juni-Wochenende kam und damit wie in jedem Jahr die große Hundeausstellung in Neumünster. Die ganze norddeutsche Hundewelt trifft sich an diesem Wochenende in den Holstenhallen und wir präsentierten wie immer unsere Lieblingssportart Dogdance.

      
    Jack blieb dieses Jahr zuhause, was ihm, glaube ich, nicht ganz unrecht war – es war ziemlich heiß und er durfte mit dem Chef baden gehen, was unser Schwarzer dem Tanzen auf dem grünen Teppich definitiv vorzieht.

    Trotzdem waren wir eine sehr ansehnliche Truppe, bunt gemischt aus Retrievern, Border Collies und natürlich Mops Marla.

      
    Ich finde das ganze Ausstellungsgetümmel eigentlich ganz o.k., habe sogar ein paar nette Damenbekanntschaften gemacht, nur hektische, aufgeregte Hunde kann ich überhaupt nicht leiden, da bin ich ganz wie Jack.
    Die Chefin war natürlich aufgeregt, aber ich habe fleißig Ruhe ausgestrahlt und so kam sie ganz gut runter.




    Trotz der Hitze und der aufregenden Atmosphäre hat alles sehr gut geklappt.Klar, der ein oder andere Mensch macht immer mal einen Fehler und wenn wir Hunde unsere Chefs gar nicht mehr verstehen, kann es mal zu der einen oder anderen Panne kommen, aber insgesamt waren wir Hunde mit unseren Leuten recht zufrieden, sie haben es gut gemacht.









      

      
    Wir Hunde waren alle spitze, das Publikum freut sich immer sehr, wenn unsere bunte Truppe zu fröhlicher Musik auftritt – dann ist die Tribüne plötzlich voll und am Rand drängen sich die Leute.

    Unsere Vorführung hat der Chefin und mir super-viel Spass gemacht: ich freue mich, wenn das Publikum applaudiert und die Chefin freut sich, wenn ich mich freue. Sie sagt, ich bin die totale Rampensau! Na klar, bei einem Auftritt habe ich endlich mal so viel Aufmerksamkeit, wie mir, meiner Meinung nach, immer zusteht.

      

      





      

      
    Eigentlich haben wir Dogdancer auf der Ausstellung einen besseren Part, als die ganzen anderen Hunde, die frisiert und geföhnt, tupiert und onduliert, den ganzen Tag schön aussehen müssen, sich deshalb aber kaum bewegen dürfen.

      
    Manche tragen Mäntel, damit ihr Fell nicht verstaubt, andere tragen Anti-Sabber-Tücher und ganz bedauernswerte Kollegen haben Lockenwickler und Zöpfe, die nur für den kurzen Moment des Auftritts entfernt werden.
    Da zeige ich mich doch lieber in meiner ganzen Pracht und Kraft – ohne doppelten Boden und ohne Schminktäschchen.

      
    Am Sonntag kam Ginny zu meiner Unterstützung mit. Wir haben zu der Vorführung im Ehrenring noch eine kleine Vorführung „Was ist Dogdance“ gemacht und Ginny war voll in ihrem Element. Ich glaube, Madame war ganz neidisch, dass sie nicht mit auf dem grünen Teppich vor allen Leuten tanzen durfte, nächstes Jahr will sie auf jeden Fall wieder mit dabei sein.

    Nächstes Wochenende ist noch einmal Dogdance-Turnier in Preetz, mal sehen wie wir uns dort schlagen. Die Chefin meint, solange keine wohlriechenden Damen da sind, macht sie sich keine Sorgen.
    Was sie damit meint, habe ich nicht ganz verstanden, wohlriechende Hundedamen sind doch der totale Knüller, die Chefin kann dann alleine Dogdance machen und ich beglücke die holde Damenwelt,
    das wird super, Euer Let`s dance-Carlito