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    22.05.2016, 15:29 Uhr

    Mein erster erster Platz


    Am 01. Mai war es so weit – die Chefin veranstaltete wieder mit ihrer Hundeschule ein Dogdance-Turnier in Flüggendorf. Letztes Jahr hat sie einmal pausiert – da standen statt Tricks und Musik Liebe und Welpen auf dem Programm. Dieses Jahr hat Ginger dankend abgelehnt, sie hat endlich wieder ihre Miss Mollipops-Figur und die will sie sich nicht schon wieder ruinieren.

      
    Und stellt euch vor, trotz aller Aufregung über Teilnehmerlisten, Zeitpläne und Teilnehmer-Geschenke, durfte ich diesmal mitmachen und musste nicht zuhause Frust schieben. Es war total cool, die Chefin und ich waren gleich ziemlich am Anfang dran, so dass sie gar keine Zeit hatte aufgeregt zu werden. Ich habe die ganze Zeit Ruhe ausgestrahlt und ihr signalisiert, dass sie sich auf mich verlassen kann.




    Nach einer kurzen Eintanzphase sind wir mutig auf den blauen Teppich hinaus getreten und haben uns in die Startposition gelegt. Ganz gemütlich, ich glaube, die Chefin war insbesondere erfreut, dass dieses Turnier nicht auf nassem Gras stattfand.
    Ach, es macht soviel Spaß vor Publikum zu tanzen! Die Chefin machte sich vor Nervosität zwar fast in die Hosen, aber ich fand es großartig!




    Zu „Coming home“ von Sjonnis Friends haben wir gute Laune verstrahlt und alle Tricks, auch die schwierigen, haben geklappt. Mann, war die Chefin stolz!

      

      

      
    Zum Schluss stellte sich sogar raus, dass wir den ersten Platz gemacht hatten, was ich allerdings nicht richtig mitbekam, denn da war ich schon längst wieder zu Hause und habe mit Ginger, Murkel und Jack gechillt. Die Chefin meinte, ich wäre daheim besser aufgehoben, und ehrlich gesagt, meine ich das auch. Wenn ich auf einem Turnier bin, sollen die Leute mich bewundern, wenn dann aber andere Hunde dran sind, finde ich es relativ schnell langweilig. Aber mein freundlicher Shuttle-Service (die Tochter von der Chefin) fuhr mich nach Hause und so war die Aufregung zwar groß aber überschaubar kurz.

    Natürlich haben auch unsere Freunde am Turnier teilgenommen und es hat bei allen ganz gut geklappt! Zu afrikanischen, amerikanischen, deutschen und bayrischen Klängen wurde getanzt und getrickst was das Zeug hält – das Publikum war mal wieder völlig begeistert, was wir Hunde so drauf haben.








    Abends zeigte mir die Chefin dann stolz unseren Preis – eine Rosette und eine Medaille, beides konnte man leider nicht essen. Aber dank der netten Sponsoren gab es allerlei Leckerchen und Knabberkram, die ich großzügig mit den anderen teilte.

      
    Hoffentlich ist bald wieder Turnier, wir haben die ganze Sponsoren-Tüte mittlerweile leer gefressen und brauchen dringend Nachschub. Die Chefin meint, dass wäre utilitaristisch und ich soll mich über die Ehre und die gute Bewertung freuen, aber das sind menschliche Finessen, ich bin da lieber pragmatisch.

    Es grüßt euch, Euer „Coming home“-Carlito