Nachdem die erste Wiedersehensfreude abgeklungen war, machten wir alle zusammen einen Spaziergang durch die Felder. Ginger und ich gingen voraus und die Carlitinchen folgten uns in lockerer Reihenfolge.

Die Menschen hatten Zeit sich auszutauschen und wir Hunde hatten das Glück als Rudel zu laufen zu können – was gibt es Schöneres? Mutter Natur meinte es gut mit uns und wir hatten einen erlebnisreichen Spaziergang:


Als erstes präsentierte sich das große Dammwildrudel von Güsdorf, inklusive weißem Hirsch. Angesichts unserer dominierenden Golden Retriever Präsenz verzogen die Kollegen sich aber bald in ein Wäldchen und so gab es leider kein Bild mit Hirschen u n d Hunden.
Dem Murkel wurde der Spaziergang alsbald zu viel – er hatte sich beim Toben völlig verausgabt und so ist er mit dem Chef und der Juniorchefin umgekehrt. Unser Kleiner läuft tapfer mit, wenn wir spazieren gehen, aber Toben plus Laufen überfordert ihn.Er hat sich einfach hingesetzt und demonstrativ Richtung Heimat geguckt, so dass die Menschen ihn schnell verstanden haben und reagieren konnten – blöd, ist er ja nicht, der Kleine!

Der Rest des Rudels wanderte weiter, einen wunderschönen Weg durch die Felder, die zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise noch nicht gespritzt waren.






Das Glück des Jägers blieb uns hold und wir sahen sehr viel Wild. Beziehungsweise die Menschen sahen allerlei Wild, Ginger sah ein bißchen was und ich sah alles, denn durch Jack bin ich jagdmäßig mittlerweile sehr fit und geschult. Die Carlitinchen haben, glaube ich, mehr Nasenkino betrieben und sich an den vielen Gerüchen erfreut – junge Retriever sind mehr über die Nase als über die Augen organisiert.






Sogar zwei Hasen sprangen direkt vor uns weg und beim letzten waren wir so nah dran, dass die Chefin mir doch sehr deutlich ansagte, dass ich mich hinzulegen habe, wenn Hasen und anderes Getier davon rennen. Spaßbremse! Was hätte ich für Eindruck schinden können, wenn ich den Hasen vor den Augen aller Junghunde verfolgt hätte, sie wären begeistert gewesen! Aber was soll`s – für diese Welt bin ich einfach zu brav!



Zum Schluss gab es noch einen Gruppenbild mit allen bis auf Murkel, aber der schlief zu diesem Zeitpunkt selig vor dem Ofen und wäre auch für Leckerchen nicht zu bewegen gewesen für ein Foto zu posieren.

Die Carlitinchen präsentierten sich wie aus einem Guss – fröhlich, hübsch, aufgeschlossen, Ginger und ich waren hell entzückt!
Sieht man nicht, dass wir alle eine Familie sind, fragt euer Carlito