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    18.03.2016, 23:45 Uhr

    Rudeltraining im Wald


    Den Menschen fällt immer wieder etwas Neues ein! Die neueste Idee lautet Rudel- oder streng wissenschaftlich Gruppentraining (denn Hunde in einem menschlichen Haushalt sind kein gewachsenes Rudel, sondern eine zusammen gewürfelte Gruppe).

      
    Ich finde Rudel klingt viel besser, da ist sofort klar, dass es sich um Hunde und nicht um Judokämpfer oder Schachspieler oder sowas handelt. Auf jeden Fall sollen wir beim Rudeltraining ganz brav sein und uns durch die anderen Gruppen/Rudel/anderen Hunde nicht ablenken lassen.

    Zum Üben waren zum einen Merlin, Thorin und Kira dabei und dann unsere neuen Freundinnen Mette und Nü, zwei gestandene Retriever-Damen.

      
    Zunächst liefen wir eisern mit unseren Chefs um die anderen Gruppen herum, beziehungsweise die um uns oder wir alle hintereinander – ich sage euch, dass war gar nicht so einfach.

    Am besten funktionierte es, wenn wir alle uns auf eine Position neben oder hinter der Chefin einigten. Wir erwachsenen Hunde hatten das auch ziemlich gut drauf – nur der Murkel fängt dieser Tage gerne mal pubertäre Anarcho-Spiele an und beißt dann in seine geplagte Mama, die dann natürlich keine Lust mehr hatte neben ihm zu laufen.

      




    Das Training zahlt sich aus, denn Ginger und Ginny dürfen jetzt eigenlich immer und ich meistens ohne Leine laufen – nur Jack muss im Wald ans Band, denn die Chefin weiß, dass er schneller ist als sie und die Rehe oft vor ihr sieht.

    Nachdem wir drei Mini-Rudelgruppen genug brav gewesen waren, kamen wir glücklicherweise an einen wunderschönen Wassergraben, wo eine lange Spielpause eingelegt wurde. Die Gruppen lösten sich in Wohlgefallen auf und wir tobten bunt gemischt durrch Wald und Wasser..









      




    Ich bin natürlich baden gegangen und habe mich anschließend ausgiebigst gewälzt. Irgendeiner muss schließlich das Frühjahr einläuten und was gibt es besseres als ein frisches Bad mit anschließender Haar- und Fellaufbereitung – ich weiß doch, was ich meinem Ruf als Retriever schuldig bin.

    Jack und Ginny waren da eher für die Erprobung einiger Betonröhren, die irgendein freundlicher Waldarbeiter extra für uns im Wald hatte liegen lassen.

      
    Murkel hat tapfer durch gehalten, aber zum Schluss war er mit seinen Kräften doch ganz schön am Ende – der matschige Waldboden ist so gar nichts für seine krummen Beinchen.
    Doch dank Freund Thorin, der im richtigen Moment ein kleines Spielchen mit ihm begann, konnten wir auch den Rest des Weges im Frieden zurücklegen.

      
    So ein Rudeltraining hat es in sich – alle müssen sich konzentrieren und auf die anderen Rudelkollegen achten, aber es macht auch ganz viel Spass, besonders wenn hund sieht, dass die Chefin sich trotz 5 Hunden an der Leine nicht verspannt und es keine Knoten und Vertüddelungen gibt. Selbst Murkelchen ist tapfer mit marschiert und hat keine Massenkarambolage verursacht! Der Kleine macht sich!

      
    Mal sehen, wen die Chefin als nächstes zum Rudeltraining einlädt, von mir aus könen wir das gerne öfter machen,
    es grüßt euch, euer Carlito, Gruppenvorsitzender und Papa Wolf