Winter ist ausgefallen, Schnee ist ausgefallen, Schlittenfahren ist ausgefallen – aber Fasching kommt, da kennt die Chefin kein Pardon! Als echter Norddeutscher kann ich diesem ganzen Verkleidungsgetüddel ja nur begrenzt waas abgewinnen, aber was soll`s – der Chefin gefällt`s und ich als Retriever mit meinem unendlichen „Will to please“ mache natürlich mit.

Dieses Jahr war unser Murkel das erste Mal mit von der Partie, und ich muss sagen, er entpuppte sich als wahre Faschingskanone!

Zunächst waren natürlich wir älteren Karnevalsroutiniers dran:
Ginny als Pilz, Ginger und ich als verwegene Piraten und Jack und ich als mittelalterliches Duo!



Anschließend hatte Murkel seinen großen Auftritt und er trug, wie ein echter Kölner Jung`, seine Käppchen mit Eleganz und Würde. Der kleine Mann hat ja mit Hundeschule und Übungen nicht viel im Sinn, ein Bleib bekommt er nur hin, wenn er gerade s e h r müde ist, aber Hütchen und Mützen trägt er, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.


Die Mädchen machten dieses Jahr auf Pink Ladies und ich hatte noch mein ganz persönliches Kostüm als Don Carlos de la Vega!


Danach gab es eine schöpferische Pause und Ginger nutzte diese um ihren Youngster mal wieder durch zu kauen. Dieser Tage steht vermehrt das Spiel „Murkel fällt um“ auf dem Programm, abwechselnd mit „Wer mit Murkel den Boden wischt, gewinnt“.




Da der kleine Pannemann gerade seine Sexualiät entdeckt und „Oh Graus“ schon dabei gesehen wurde, wie er seine arme Frau Mama anrammeln wollte, lässt die Chefin Ginger schalten und walten – sie wird schon ihre Gründe haben, wenn sie die etwas härtere Gangart einlegt. Und, machen wir uns nichts vor, Murkelchen hält tapfer dagegen – er ist eine wahre Kämpfernatur!
Nachdem die Fronten zwischenzeitlich geklärt worden waren, gab es noch eine echte Vater-Sohn-Cooperation: die Happy-Monster-AG:

Murkel war allerdings schon in echter Karnevalsstimmung und nahm das Posen vorder Kamera nicht mehr so richtig ernst!


Resolut fing die Chefin ihn wieder ein, setzte ihm die Monster-Perücke auf und befahl ihm ernst in die Kamera zu gucken. Volltreffer!




Ginger und ich waren nach der ganzen Fotografiererei ganz erschöpft und wollten eigentlich nicht mehr so richtig. Immer in die Kamera lächeln ist echt anstrengend!

Aber Murkel war gerade erst richtig in Stimmung gekommen und freute sich dermaßen über die Luftschlangen, dass wir nicht anders konnten, und einfach fröhlich mitgemacht haben:



Was soll ich sagen, Fasching ist doch sehr lustig, vor allem, wenn so ein kleiner Knödel alles das erste Mal mitmacht und der Spass dadurch wieder neu und frisch ist. Durch die Augen von Murkel können wir auch an Altbekanntem wieder neuen Genuss finden, die Freude ist so ansteckend!

Es grüsst euch, der Fargauer Karnevalsverein wider den tierischen Ernst, insbesondere euer Carlito
