Dieser Winter ist genauso luschig wie der im vergangenen Jahr – Schnee ist Mangelware und ich wollte doch so gerne Schlittenfahren lernen!
Aber immerhin hat es ein paar Tage lang Frost gegeben und statt in Matsch und Dreck sind wir üer die gefrorenen Felder getobt.

An einem sonnigen Morgen sind wir zum großen Regensee auf Bauer P.`s Feld gegangen – und alles war glasklar gefroren! Wir waren ganz schön verblüfft!

Ich bin als erster gleich mutig aufs Eis gestratzt, merkte dann aber schnell, dass absolute Krallenspannung angesagt war – sonst wäre El Carlito völlig uncool auf die Nase gerutscht.

Murkel hat natürlich gleich was zu essen gefunden, aber die Chefin hat ihn auch nicht weit auf das Eis gelassen – unser Kleiner rutscht ja eh schon oft mit seinen Vorderpfoten auseinander, da braucht er nicht auch noch einen Eis-Bauchklatscher.


Nach und nach traute sich das ganze Rudel auf die glatte Fläche, aber irgendwie wirkten alle ein bißchen schmaler als sonst – wenn hund das Fell ganz eng anlegt, kann er die Spannung auf allen vier Füßen besser halten.


Ginny fand es am einfachsten – die leichte Maus rutscht nicht so schnell weg und entsprechend mutig war sie unterwegs!

Hinterher hat Murkel sich einen Ringkampf mit seinem Kumpel Thorin geliefert – das tägliche Lauftraining hat ihn in seiner Balance gefestigt und ganz so schnell wie früher geht er nicht mehr zu Boden.

Mit blitzenden Augen und krokodilmäßig weit geöffnetem Maul stürzte er sich auf Mr. Plüsch, der sich natürlich allzu gerne in einen Spasskampf verwickeln ließ.

Allerdings nur bis Mama Ginger in den Kampf eingriff. So gerne lässt Ginger ihr Sohnemännchen nicht mit anderen spielen. Sie hat da immer ein wachsames Auge drauf. Und als sie meinte, es sei genug, bekam der arme Thorin erstmal einen Einlauf, während Murkelchen lachend von dannen hüpfte.



Alle haten soviel Spass, selbst Ginny ist eine Runde mitgerannt.

Dass Jack Ginger die Backen lang gezogen hat, haben die Menschen erst hinterher auf dem Foto gesehen, es scheint ihr jedenfalls nicht weh getan zu haben, denn das Spiel endete in Freude und Zufriedenheit.

Nach vollbrachter Tat konnten alle sogar sehr manierlich an der Leine gehen. Ein Rudel an der Leine zu führen ist rein technisch eine Herausforderung, vor allem wenn Chaoten-Murkel noch von gar nichts eine Ahnung hat. Aber die Chefin findet, er macht seine Sache ganz gut, wie seine Frau Mama zieht er eigentlich überhaupt nie an der Leine.

Hinterher waren wir völlig kaputt, so ein Spaziergang auf dem Eis macht ganz schön Muskelkater. Aber er schweißt das Rudel auch zusammen, der Murkel wird immer mehr Teil der Gruppe – wer hätte am Anfang geglaubt, dass er je so kräftig wird, dass er mit uns Großen mithalten kann?
Es grüßt euch, euer stolzer Papa Carlito

P.S.: Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr das Herz, das wir beim Schlafen bilden – gekonnt, was?