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    20.11.2015, 22:17 Uhr

    Abbaden


    Kurz bevor das Wetter sich vom goldigen Oktober in den verregneten November wandelte, haben wir die Chance genutzt und sind mit dem ganzen Rudel noch ein letztes Mal ausführlich baden gegangen.


    Zu unserer Freude ist der Chef mitgekommen (der kann die Stöckchen viel weiter ins Wasser schmeißen) und die Chefin musste nicht gleichzeitig Murkel im Auge behalten, Stöckchen werfen und Fotos machen.
    Selbst Ginny war high: unsere kleine Madame findet den Herbst mit seiner feuchten Kälte völlig unspektakulär, aber an diesem Sonntag war sie wie berauscht von Wasser, Sonne und Stöckchen.


    Wir waren alle völlig high!


    Murkel sah sich unser Getobe erstmal aus sicherer Distanz an – Apportieren findet er ja superspitzenmäßig, aber mit Wasser hat er es nicht so.


    Dafür war er wieder waldgaga (ein neues Wort, extra für Murkels im Wald erfunden). Er raste, hechtete und sprang über Stock und Stein, purzelte durchs Unterholz und überwand Unebenheiten mit traumwandlerischer Sicherheit.






    Zwischendurch musste Mama Ginger erstmal schauen, ob ihr Youngster sich nicht total überanstrengte, aber Murkel war einfach nur selig, über den Waldboden rennen zu können.


    Jack und ich spielten wieder „Gepflegte Arbeitsteilung“: Er holte die Knüppel aus der tiefen Zone, dann kam ich dazu und wir überwanden die Mitteldistanz zusammen am Stock hängend und den Abschluss bildete ich alleine, wenn ich das Teil an Land brachte und es auseinander pflückte, wir sind ein Dreamteam!


    Natürlich wollte die Chefin wieder ein Gruppenbild, aber wir waren alle nicht wirklich an Ruhe und Aufmerksamkeit interessiert und so sieht man vom Murkel nur das Hinterteil – immerhin schauen wir anderen mehr oder minder geradeaus.


    Danach gingen wir alle unseren Lieblingsbeschäftigungen nach: Jack markierte den ganzen Wald und scharrte den kompletten Waldboden in seiner Wichtigkeit zusammen, Murkel rannte völlig irre über Stock und Stein und ich fand die perfekte Stelle um mich ausgiebigst zu wälzen.


    Ich war so schön!


    Anschließend rannten wir wieder zum See, kann es etwas besseres geben als Matsch UND Wasser?


    Murkel geriet ebenfalls völlig out of order: immer waghalsiger wurden seine Sprünge den Abhang hinunter und die Chefin war auch ganz erschreckt, als sie hinterher die Fotos ansah – dass da nichts passiert ist!






    Danach war Murkelchen allerdings auch erschöpft und erkundeten ganz vorsichtig das nasse Millieu, während unsere Wasserschlacht einen neuen Höhepunkt erreichte:




    Auch der schönste Nachmittag endet und wir kamen nass und zufrieden ans Auto zurück – nur unser Kleiner konnte nicht glauben, dass der Spass zu Ende sein sollte und wollte definitiv nicht einsteigen – er hat sich trotzig als Schildkröte versucht!


    Nun ist es mit der goldenen Herrlichkeit vorbei, aber im Traum toben wir immer noch regelmäßig durchs Wasser,
    ich kann es kaum erwarten, dass die Badesaison wieder beginnt,
    Euer wasserverrückter Carlito