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    10.11.2015, 13:21 Uhr

    Urlaub im Oktober


    Die Kinder in Schleswig-Holstein hatten im Oktober Herbstferien – und weil wir alle so brav waren, bekamen wir Hunde dieses Jahr auch Ferien und durften verreisen – nach dem anstrengenden Welpensommer hatten wir das auch bitter nötig.




    Nur Ginny blieb zu Hause und hat mit der Tochter der Chefin den Hof und die Tiere gehütet. Aber machen wir uns nichts vor, Madame hat sich bei der Welpenaufzucht auch mehr als dezent zurück gehalten.

    Jack und Murkel sind nach Selent zu Kira, Merlin und Thorin gefahren, während Ginger und ich Urlaub auf Gut Güsdorf bei Lea und Hajo machen durften.

    Für Murkel war es der allererste Urlaub überhaupt, und dann auch noch gleich ohne Mama und Papa, aber er hat alles tapfer gemeistert.


    Eigentlich dachte die Chefin Onkel Jack würde sich um den Kleinen kümmern, zu Hause ist er doch auch Wächter und Krankenschwester des Rudels. Aber weit gefehlt - laut Bettina fand Jack Murkel so wichtig wie „einen leer gefressenen Napf“. Denn Jack hatte sofort seine innige Freundschaft mit dem alten Lederfussball wieder aufgenommen, die beiden waren für die gesamte Zeit untrennbar.




    Aber Murkel hatte ja Thorin, der sich seiner annahm und ihn von morgens bis abends bespielte.




    Mini-Murkel wurde intensiv in die Feinheiten des Wäller-Wrestlings eingeführt, lernte Wendungen nach rechts und links und am allerwichtigsten: sich schnell platt auf den Bauch fallen lassen, wenn der Wäller im Tiefflug angerauscht kam.

    Abends war der Kleine dann völlig kaputt, aber so blieb keine Zeit für Kummer und Heimweh.




    Nebenher hat Murkel noch eine Ausbildung zum Landwirschaftstechniker gemacht – er zeigte sich insbesondere in der Beseitigung landwirschaftlicher Nebenprodukte sehr talentiert!




    Bei uns in Güsdorf ging es gleichzeitig ebenfalls ordentlich zur Sache. Der gute Hajo hatte alle Pfoten voll zu tun, um sich gegen die Retriever-Gang durchzusetzen.


    Während Lea sich vornehm zurück hielt, lieferten wir uns einen Kampf nach dem anderen – Ginger hat jetzt endlich wieder die Figur, wie vor der Trächtigkeit!




    Im Oktober ist Damwildbrunft und wir befanden uns quasi im Belagerungszustand. Überall standen Hirsche herum und einer wäre sogar beinahe in unseren Garten gekommen – das haben Lea und ich aber erfolgreich verhindert!


    Ginger arbeitete lieber aus sicherer Deckung heraus, vielleicht war sie in einem früheren Leben ein Eichhörnchen.


    Zu meiner größten Freude sind wir an einem der schönen Sonnentage noch einmal zur Schafswiese gegangen – ratet mal, wer als erster im Wasser war? Aus Herzenslust durchs Wasser hechten, was kann es Schöneres geben?




    Hinterher habe ich mich den gesamten Abhang hinunter gewälzt, so soll Urlaub sein!


    Nach der schönen Woche haben wir uns alle gefreut uns wieder zu sehen, Ginger kann wieder aus Herzenslust ihr Sohnemännchen putzen und Jack und ich passen auf alle auf!
    Es grüßt euch, euer Carlito