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    29.10.2015, 20:59 Uhr

    Halloween und Hallowahn


    Die Abende sind dunkel und die weißen Nebeln wallen – es nähert sich Halloween!
    Wir verkleiden uns wie jedes Jahr, aber meine Hoffnung ist gering, dass wir endlich mal eine nächtliche Runde durchs Dorf drehen dürfen um „Süßes oder Saures“ zu spielen.


    Wir könnten bestimmt Säcke voll mit Leckerchen klar machen - mit Murkel als Niedlichkeitsfaktor würden alle Leute an ihre Kühlschränke rennen und uns mit Käse und Würstchen beglücken. Spätestens wenn Murkel-Man sich in ihre Schnürsenkel verbeißt und Jack sein strahlend weißes Zähnelächeln aufsetzen würde, hätten wir leichtes Spiel!

    Für Murkeli ist Halloween natürlich noch neu und entsprechend neugierig inspizierte er die Verkleidungskiste.




    Schnell entschlossen schnappte er sich ein buntes Halstuch und wollte sich damit vom Acker machen, aber die Chefin flitzte ihm hinterher und rettete das gute Stück.

    Ginger, noch immer nicht wieder in voller Haarpracht, machte heuer richtig einen auf edel – Madame ist so cool geworden!


    Die Chefin wagte sogar einen Apportierversuch. Nicht das Festhalten von Gegenständen ist für Ginger ein Problem, sie trägt wirklich alles, aber wenn die Kamera sie verfolgt, sinkt sie mitsamt Gegenstand ins „Platz“.
    Ginger hätte den kleinen Kürbiskopf wirklich gerne gehalten, aber da kam Murkel vorbei gemurkelt und entfloh ohne auf das Gezeter der Chefin zu achten mitsamt Kürbiskopf und Tüllgardine.




    Als nächstes sollte Jack sich im Apportieren üben. Er ist der Einzige vor dem unser Zwerg Respekt hat und so standen die Chancen gut.




    „Oh nein, der Murkel ist mit der Kostümkiste umgefallen!“, unterbrach die Chefin das Foto-Shooting und eilte schnell hinzu um Schlimmeres zu verhüten.


    Aber Jack ist mit 7 Jahren sehr geduldig geworden und so kam noch dieses Prachtbild zustande:


    Ginny war in bester Foto-Laune, denn die Leckerchen waren Klasse („Danke, Corinna, für die Thunfisch-Kekse“) und die Sonne schien warm – La Grandezza war bereit!




    Die Fledermaus fand sie allerdings völlig unkleidsam, da kamen ihre Reh-Kulleraugen gar nicht zur Geltung!




    Um der ganzen Halloween-Geschichte endlich etwas Würde zu verleihen, habe ich mich so richtig in die Brust geworfen – ich bin so schön!


    Mein Sohnemännchen hat genau zugeschaut – wobei, eigentlich kann er ja gar nicht richtig gucken – es muss ihm im Blut liegen, und hat sich in wahrhaftiger Carlito-Manier in Pose geworfen.


    Nachdem die Chefin ihm allerdings das Leckerchen gegeben hatte, hat sich der Schlumpf eilends mitsamt Verkleidung vom Acker gemacht, so hatten wir nicht gewettet!


    Also wurde Murkel wieder eingefangen und mittels vieler Leckerchen zur Mitarbeit bewegt.

    Nicht dass er den Ernst der Lage erkannt hätte!






    Aber mit viel Geduld und viel Gefummel hielt der Kürbishut für die 0,1 Sekunden, die die Chefin für das Foto brauchte.


    Jack und ich waren der Chefin zuliebe dann eisern wie zwei Statuen, gekonnt ist gekonnt!


    Murkel war schließlich auch etwas ermattet und so konnten wir Halloween in Frieden zu Ende bringen:




    Und ich bin doch der Schönste von allen, Euer Hexen-Carlito