Der Sommer ist vorbei. Alle Welpen sind von ihren neuen Familien abgeholt worden und der Garten ist leer.
Der Murkel hat eine Nacht lang Terror gemacht – er wollte nicht in der Box schlafen und er wollte nicht allein schlafen und er wollte nicht im Warmen schalfen – er war außer sich!

Nachdem uns Amy-Amanda, die Süße, schon ein paar Tage vorher verlassen hatte, war das Jungs-Trio mit Antonio-Bosse, Mr. Mini-Theo und Murkel noch enger zusammen gewachsen. Ginger hat sich als Trainerin ihrer Sprößlinge engagiert und ihnen sowohl die Grundlagen des Apportierens als auch die Finessen des Nahkampfes beigebracht – es war eine Freude zu sehen, wie die Kleinen zusahen und lernten!




Ob Ginger traurig war, dass die Kleinen nach und nach ausgezogen sind? Gemerkt hat sie es natürlich und hat auch sehr viel Zeit draußen im Garten mit ihren Youngsters verbracht. Aber wir Hunde sehnen uns nicht zurück wie ihr Menschen – ich würde sagen, sie hat jeden Augenblick genossen – und als es vorbei war, hat sie sich wieder den gewohnten Freuden des Alltags zugewendet: Ausführliches Spielen mit Jack und mir, und natürlich das langsame Antrainieren von Murkelchen.

Jack und ich haben in der Schlussphase der Welpenerziehung eher einen auf wichtig gemacht. Jack – ganz Pädagoge – hat sich jeden Morgen vollschleimen lassen und ich als Alpha-Wolf habe alle Annäherungen souverän ignoriert.



So sind sie jetzt auf das Leben vorbereitet, die Carlitinchen, höflich im Umgang mit allen Tieren, freundlich und verschmust mit den Menschen, robust bei allen Formen von Umweltreizen – sie sind wirklich gut geraten, unsere Kinderchen!
Macht es gut, ihr kleinen Entdecker mit den dicken Pfoten, macht euren Leuten so viel Freude, wie wir den unseren und ihr wisst ja, Kulleraugenaufschlag genügt, dann machen die sowieso fast alles, was ihr wollt!

Der Welpensommer ist vorüber, das große Erlebnis, eine schöne Zeit - wir sind alle dankbar, dass wir es mit erleben durften (Ginny vielleicht ausgenommen, die hätte auch ganz gerne darauf verzichtet). Wir haben viel gelernt, dass Ginger eigentlich Mutter Theresa heißen müsste, dass im wilden Jack ein unermüdlicher vorbildlicher Welpenonkel steckt und dass ich der Fels in der Brandung bin, es sei denn, es plätschern zuviele Welpen an mich heran – dann bin ich schnell wie ein Pfeil verschwunden!
Von Bonn bis Flensburg, von Hannover bis Ratzeburg – ihr werdet euren Weg machen, lasst mal von euch hören, wir freuen uns über Nachrichten,
Euer Papa Carlito, nebst Mutter Theresa (Ginger), Onkel Jack und Klein-Murkel, dem jüngsten Rudelmitglied
