Die Carlitinchen werden flügge und ziehen in ihre neuen Familien. Bevor uns die letzten verlassen, hat die Chefin noch einen kleinen Ausflug zu unseren Freunden Merlin und Thorin nach Selent veranstaltet.

Da ich noch mit meinem Darminfekt zu kämpfen hatte, musste ich zuhause bleiben, Ginger und Jack haben mich aber würdig vertreten.
Klein-Murkel ist gleich mutig voran gestürmt und hat sich mit Thorin bekannt gemacht. Erst hat er ihm zärtlich in den Fuss gebissen und dann ganz schnell „Down“ gemacht – nach dem Motto, ich war's nicht!



Thorin war ziemlich verblüfft über das Murkeltier, hat sich aber von seiner besten Seite gezeigt. Auch als Mr. Mini sich, zart besaitet wie er ist, einfach mittenrein geschmissen hat und sich in Thorins Barthaare gehängt hat, ist dieser standhaft geblieben und hat sich in souveräner Gastgebermanier nichts anmerkne lassen.

Merlin war da eher distanzierter, hat den Carlitinchen aber großzügig seinen Hof und den besten Weg zum Misthaufen gezeigt. Und dort fanden sie – das beste, was sie bis dahin jemals gegessen hatten: Haufenweise Pferdeäpfel!

Und mit Pferdeäpfeln kann man ja soviel machen! Man kann sie fressen, man kann sich darin wälzen, man kann sie der Schwester klauen – die Welpen wähnten sich im Schlaraffenland!



Anschließend zeigte ihnen Jack, was man unter und auf einem Podest anstellen kann und Ginger erklomm mit den Kleinen die steilen Koppelabhänge.




So soll Welpentraining aussehen – bei bester Verpflegung kleinere und größere körperliche Anstrengungen. Die Carlitinchen waren so stolz auf sich!

Nach absolviertem Training zogen sich alle in den Schatten zu einer Schüssel Wasser zurück. Nach kurzer Zeit gesellten sich Schnee und Flocke, die beiden Gänse, hinzu. Wahrscheinlich wollten sie auch einen Schluck aus der Schüssel abstauben, aber die wuseligen Welpen waren ihnen doch ein bißchen suspekt.

Auch die Carlitinchen machten große Augen – bisher kannten sie Gänse nur mit einem großen Zaun dazwischen. Aber da die weißen Kollegen keine Anstalten machten Feuer zu spucken oder plötzlich mit spitzen Zähnen anzugreifen, war die Scheu bald überwunden und die Chefin musste doch ein paar klare Worte finden, dass man Gänsen nicht an den Schwanzfedern zupfen darf.

Als die kleinen Puffels müde waren, wurden sie schnell ins Auto geladen, und waren für den Rest des Tages damit beschäftigt die neuen Eindrücke zu verarbeiten.
Es grüßt euch, Euer Carlito
