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    11.09.2015, 21:58 Uhr

    Der Karton und die Carlitinchen


    Will man ein Rudel Welpen beschäftigen, ist unbedingt die Benutzung eines Kartons in Betracht zu ziehen: Welpen lieben Kartons!


    Ich weiß wovon ich spreche, habe ich doch unzählige Kartons in Konfetti verwandelt, als ich klein war.
    Die Carlitinchen sind ein munteres Völkchen und ihnen sind wirklich viele Ideen gekommen, wie man dem Karton zu Leibe rücken könnte:
    Alessandro wollte ihn als echter Retriever apportieren und ganz für sich allein haben (siehe oben).
    Antonio und Angelina konnten sich nicht einigen, ob hund besser auf oder in den Karton steigt:


    Angelina entschied die Auseinandersetzung für sich und stürzte sich kopfüber in den Karton.


    Kurzfristig versuchten alle Welpen gleichzeitig in den Karton zu steigen bis der Klügste nachgab und das Pappteil umkippte.
    Die Carlitinchen beschlossen daraufhin den bösen Karton zu zernagen.
    Nachdem klar war, dass im Karton nur Platz für einen Mini-Retriever war, zog der große Carlito sich zurück und überließ Schwester Angelina vorübergehend den Platz im Karton.




    Die anderen Geschwister waren deutlich weniger großzügig und es gab ein wüstes Gerangel in, um und auf dem Karton.






    Bevor es die Kleinen ganz zu bunt trieben, trat Mama Ginger auf den Plan und begann den Nachwuchs zu bespielen.
    Es ist toll zu sehen, wie Muttern durch liebevolles Spiel den Welpen Benimm beibringt, sie ist sanft und trotzdem – sollte es Zufall sein? - kullern die Welpen immer wieder um und auf den Rücken. Ginger amüsiert sich herrlich dabei. Nachdem das anstrengende Geschäft des Säugens langsam zu Ende geht und Miss Mollipops langsam wieder an Gewicht zulegt, findet sie ihre Welpen ausgemacht niedlich und verbringt viel Zeit mit ihnen.


    Oft nimmt sie sich ein Spielzeug, wie hier mit Murkel und mit Carlito, und kaut so lange darauf rum, bis die Welpenschar versucht es ihr zu klauen, was hinwiederum dazu führt, dass die Welpen durch die Gegend kullern (sollte es doch Zufall sein?).





    Dabei gibt es niemals ein Knurren oder gar Zähnezeigen – unsere Ginger ist eine absolut souveräne Mutter.


    Erst wenn die Welpen völlig platt sind und sich zum Schlafkäuel zusammen lagern, kommt Ginger nach vollbrachter Tat wieder ins Haus und ruht sich aus, sie will ja fit sein, wenn die Brut wieder erwacht.

    Es grüßt euch, Eur Carlito (der ein paar Tage einen fiesen Magen-Darm-Infekt hatte und deswegen überhaupt keine Lust auf Welpen und auch auf nichts anderes hatte)