Mitte letzter Woche stand ein weiterer Ausflug für die Carlitinchen auf dem Programm: nach kurzer Autofahrt landeten Ginger und ich mit der ganzen Welpenschar im Wald.

Diesmal mussten Ginger und ich mit der Rückbank fürlieb nehmen – die Carlitinchen waren kurzerhand in den Kofferraum gestopft worden (wo sie tapfer, ohne Maulen der Dinge harrten, die da kommen würden).
Im Wald angekommen purzelten die Welpen voller Begeisterung durch das Laub, während Ginger und ich erstmal die Nase in den Wind hielten – und ich sage euch, dass roch da gut!!!!!!


Ob es Dammwild oder Wildschweine waren, die da direkt im Maisfeld neben dem Waldrand lagerten, habe ich der Chefin nicht verraten, aber sie waren so nah, dass die Chefin doch ein paar deutliche Worte finden musste, bevor Ginger und ich uns unseres guten Rufes, als nicht-jagende Retriever, bewusst wurden und uns wieder unseren elterlichen Pflichten zuwandten.
Aber ich muss sagen, die Carlitinchen kommen zunehmend auch ganz prima ohne uns zurecht: Munter strebten sie in allen Richtungen von hinnen und hätte die Chefin nicht ihr magisches „Butzebutzebutze“ gehabt, wären wohl ein paar verloren gegangen.

Im Wald sind alle Sinne wach und die Carlitinchen übten sich im Schauen, Hören und Riechen.
Carlito Junior:

Mr. Mini, Angelina und Antonio:


Allissia, Alessandro und Amanda:



Arturo (wie immer am Essen):

und, nicht zu vergessen, Murkelchen:


Der hatte übrigens den totalen Flash im Wald! Murkel-Man flitzte durch das Laub, blieb manchmal an einem Ast hängen, überschlug sich und raste dann weiter – eigentlich müsste er Förstershund werden! Voller überschäumender Freude spielte er alle seine Geschwister an oder vertiefte sich in die tausend Waldgerüchte – im Wald erwachen Murkel's Lebensgeister!

(hier mit Antonio)
Die Chefin hatte die Idee noch ein paar Schritte auf dem Waldweg spazieren zu gehen, aber die Welpen blieben gleich an der ersten Kreuzung hängen, weil sie ein Schlammloch entdeckt hatten.

Unsere Mini-Touristen waren nicht mehr zum Weitergehen zu bewegen, jeder Zentimeter musste ausführlichst bestaunt und berochen werden.

Bevor noch jemand angefangen hätte sich in dem herrlichen Dreck zu wälzen, beschloss die Chefin umzukehren und lieber noch ein bißchen zwischen den Bäumen herum zu stromern.
Ginger und ich halfen ihr, in dem wir die Welpen im kunstvollen Spiel des Stöckezerbeißens unterrichteten. Ich gab dann noch eine Sondereinlage in meinem Lieblingsfach „Wie ich möglichst schnell meine Fellfarbe ändere“.


Das Leben ist schön im Wald – fast so schön wie am See oder am Meer, mir gefallen diese Ausflüge!

Als die Kleinen müde wurden, wurden sie mit „Butzebutze“ schnell wieder zum Auto gelotst – langsam werden sie ein bißchen groß, um sie über größere Strecken zu tragen.
Mal sehen, was sich die Chefin als nächste ausdenkt – aber ich finde diese Ausflüge wunderbar – und den Welpen hat es auch gefallen!
Es grüßt euch, Euer Wald- und Wiesenlehrer Carlito
