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    28.08.2015, 23:03 Uhr

    Die Schafe im Visier


    Die Carlitinchen verbringen ihre Tage wenn das Wetter schön ist im Garten. Von dort aus haben wir nach und nach angefangen das gesamte Hofgelände mit ihnen zu erkunden. Unser allererster Ausflug, noch vor dem See-Ausflug, ging auf die Schafkoppel.


    Gesehen hatten die Carlitinchen die Schafe natürlich schon öfter und waren deshalb ganz scharf darauf ihre Wiese kennenzulernen. Die Schafe waren an diesem Tag in den Hühnerhagen ausquartiert worden und die Chefs dachten, es wäre doch schön mit alen Welpen über die weite Koppel zu streifen.




    Das gesamte Rudel gab den Kleinen eine Eskorte, Jack meckerte sie ab und zu an, wenn sie seinen Spieleäpfeln zu nahe kamen, aber ansonsten war die Stimmung fröhlich und locker – selbst der Kater kam mit auf den Ausflug.






    Es hätte alles so schön werden können, doch plötzlich entdeckte der erste Welpe die wunderbaren Schafköttel und damit war der Ausflug am Ende. Wie bei einem Kindergeburtstag bei Mc Donalds stopften sich alle nur noch voll und wollten keinen Schritt weitergehen. Kein „Butzebutze“-Rufen wirkte, die Carlitinchen wähnten sich im Schlaraffenland.


    Die Chefin hingegen fürchtete Bauchweh und Durchfall und so wurden die Welpen schnellstens wieder von der Koppel gescheucht. Die nächsten Ausflüge gingen dann zum Hundeplatz und in den Garten, so dass keine zarten Versuchungen mehr herum lagen.

    Ein paar Tage später trafen die Carlitinchen dann direkt am Zaun auf die Schafe und sellbst Carlito Junior war im ersten Moment ganz schön beeindruckt.


    So große Tiere, die laut nach Äpfeln blökten waren besser als jeder Action-Film – die Carlitinchen saßen alle in der ersten Reihe.


    Allegra, Amanda und Adriano schauten sich das Spektakel fasziniert aus einiger Entfernung an.




    Artur setzte sich mutig neben Carlito Junior und hielt tapfer stand, als sich das braune Jungschaf ihm näherte – bis es ihn anschnoberte, da verlor er die Nerven und verzog sich ein paar Schritte nach hinten – Schafe sind ganz schön frech!




    Amanda, hat sich lieber neben den großen Papa gesetzt, wahrscheinlich hatte sie die Hoffnung, dass das Schaf mich anschnobern würde, wenn es in unsere Richtung gekommen wäre. Da dies nicht passierte, konnte ich ihr völlig coole Souveränität vermitteln, außerdem weiß ich natürlich, dass die Schafe nicht durch den Zaun können!


    Nun kennen die Welpen langsam alle Tiere auf unserem Hof, die Chefin muss jetzt dringend ein paar Kühe und Pferde herschaffen, damit die landwirtschaftliche Ausbildung abgeschlossen wird.

    Es grüßt euch, der Carlito vom Lande


    P.S. Vielen Dank an Katrin für die wunderschönen Fotos vom Schafkoppelausflug.