Nachdem alle Carlitinchen die Augen und zunehmend auch die Ohren geöffnet haben, steht der Erforschung der Welt nichts mehr im Wege – wenn da nur nicht das blöde Brett am Eingang der Wurfkiste wäre!

Die Kleinen haben natürlich schnell gecheckt, dass Muttern durch diese Öffnung entschwindet und haben angefangen sich in Klimmzügen zu üben.
Bevor es noch zu einer Bruchlandung gekommen wäre, hatte die Chefin ein Einsehen und hat einen Welpenauslauf vor der Wurfbox eingerichtet.

Man konnte gar nicht so schnell schauen, wie die ersten nach draußen flitzten um endlich das Universum kennenulernen. Allerdings waren auf dem Boden noch keine Decken ausgebreitet, was für große Verwirrung für die ungeübten Beinchen sorgte und bei allen mit einem Bauchklatscher endete.

Die etwas Vorsichtigeren hatten da Glück – manchmal ist eine langsame Vorgehensweise gar nicht so schlecht. Und wie stolz sie waren, als sie Muttern erreichten, die sich die flotte Entwicklung ihrer Sprößlinge besorgt anschaute.

Damit die Welepn ja nicht überfordert wurden, ging Ginger schnell in die Wurfbox, wohin ihr die quakenden Babies natürlich sofort folgten und legte sich extra lange für alle hin, damit die neuen Eindrücke erstmal verarbeitet werden konnten.
Danach war erstmal ein paar Stunden Ruhe – Welpen müssen in Schlaf und Traum immer alles nacharbeiten!



Hier könnt ihr übrigens die neuen Halsbändchen bewundern, ganz lieben Dank, Iris, die die Kleinen ohne jede Irritation tragen - vielleicht finden sie sich chic?
Seit drei Tagen gibt es übrigens für alle morgens und abends Ziegenmilch mit Ulmenrinde – das stärkt die Verdauung und soll Ginger ein kleines bißchen entlasten.
Und wer war der erste an der Milch? Zielsicher, auch wenn er dann erstmal Blubberblasen produzierte und das mit der Zunge nicht so hin bekam? Der Murkel!
Jawoll, Murkel kann jetzt auch laufen und seine Nase scheint auch zu funktionieren.

Als zweiter fand Mr. Mini, ebenfalls geübter Ziegenmilchtrinker, das Ziel – aber Murkel setzte sich einfach mitten in die Schale – einmal im Leben war er der Erste und das hat er sehr genossen!


Die anderen haben sich dann nach und nach bequemt und ein Schlückchen probiert, gerade die dicken Moppel waren zunächst nicht sehr angetan, Muttermilch ist eben das Beste! Mr. Brown ist vor lauter Überraschung und Überforderung der Geschmacksnerven mitten im Trinken eingeschlafen (siehe oben).
Zurück in der Wurfkiste üben sich die Carlitinchen im Freispiel – mit weit aufgerissenen Mäulern und großem Löwengebrüll versuchen sie die Geschwister zu beeindrucken – nur um im nächten Moment erschöpft einzuschlafen.



Wenn sie noch ein bißchen trainieren, sind sie am Wochenende so weit, dass wir einen Ausflug nach draußen auf die Terasse machen – da werden die Kleinen Augen machen!
Es grüßt euch wie immer, der stolze Vater Carlito
