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    15.07.2015, 21:22 Uhr

    In der zweiten Woche


    Zappzerapp im Sauseschritt, eilt die Zeit, wir eilen mit!
    In der zweiten Woche entwickeln sich die Carlitinchen in Riesenschritten. Pünktlich am 12. Tag sind bei allen bis auf Murkel und Mr. Schwarz-Grau die Augen aufgegangen.


    Gerade noch sind die kleinen blinden Würmchen hilflos durch die Wurfkiste gerobbt, da blitzt es auf einmal schelmisch unter den weißen Wimpern hervor: Klar, richtig sehen können die Kleinen noch eine ganze Weile nicht, aber trotzdem sind alle stolz wie Oskar, dass diese wichtige Hürde genommen worden ist.

    Die Carlitinchen stört es wenig, sie sind dabei, Freiübungen zu machen und ihre Muskeln zu stärken. Vorne weg natürlich Carlito Junior, der gewichtsmäßig weiterhin seine Pole-Position hält und entwicklungsmäßig immer den Anführer macht.




    Er erklettert als erster den Distanzrahmen und stemmt seine 4 prallen Beinchen gleichzeitig hoch – wir nennen es das Schildkröten-Stadium. Mehr als drei, vier Schritte schaffen die Kleinen noch nicht, dann kippen sie mit ihren dicken Köpfen voran, platsch auf die Decken, aber ein Anfang ist gemacht.

    Neulich hat die Chefin interessante Stellungsstudien gemacht: Die Verteilung der Carlitinchen in der Wurfkiste!

    Direkt nach dem Trinken und dem Kampf um die besten Zitzen waren alle sehr erhitzt und schliefen mehr oder minder verstreut in der Wurfkiste (Ginger zieht sich in diesen Tagen nach dem Säugen sofort diskret aus der heißen Wurfkiste zurück, um sich auf den kühlen Holzbohlen zu erholen).

    Aber schaut selbst, wie sich das Bild innerhalb einer halben Stunde entwickelte:






    Ginger fängt jetzt an die bollerige Brut ab und an auch im Sitzen zu säugen. Die Großen stört das nicht, aber die Kleineren haben schon Schwierigkeiten ans Gesäuge zu kommen. Entsprechend ist das Gejammer groß und die geduldige Mutter erbarmt sich irgendwann und legt sich doch wieder hin.


    Die Positionen an der mütterlichen Bar sind immer wieder recht harmonisch und man fragt sich, ob es Zufall ist, dass der schwarz-graue Bruder so oft neben seiner Schwester liegt.


    Murkel versucht weiterhin tapfer sein Gewicht zu steigern, wobei die anderen Kollegen ihn doch immer wieder ins Hintertreffen bringen.




    Aber es geht voran – mit Energie, der guten Welpenmilch und menschlicher Unterstürtzung bei der Verteidigung einer mütterlichen Zitze, kommt auch ein Murkelchen langsam aber sicher zu einem Kullerbauch.
    Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die sich so nett und mitfühlend per Mail oder im Gästebuch gemeldet haben – wir sind guter Hoffnung, dass Murkel seinen Weg macht, der kleine Kämpfer!

    Am Wochenende werden sich die Öhrchen öffnen, ab da wird in diesem Haus nur noch geflüstert!
    Mal sehen, wie Ginny flüsternd bellt,
    Euer Carlito