Nun wird es langsam spannend. Ginger geht nur noch im Schritt und selbst das Essen macht ihr manchmal schon keinen Spass mehr – einfach kein Platz mehr im Babybauch!

Seit Mitte der Woche steht eine große Kiste in unserem Wohnzimmer. Gepolstert mit weichen Decken lädt sie geradezu zu einem kleinen Nickerchen ein. Als die Chefs sie mit großem Ächzen und Stöhnen ins Zimmer gewuchtet hatten, kamen wir Hunde sofort an, um sie genau zu inspizieren.
In der Pforte wurde es eng, weil wir alle gleichzeitig durch drängelten. Die Chefin war ein bißchen sauer, da sie Sorge um den weichen Babybauch hatte, aber nach kurzem Sortieren passten wir ganz prima alle zusammen in die Kiste.
Auf dem ersten Bild schaue ich übrigens wegen Ginny etwas angefressen – immer muss sich die Mini-Oma in den Vordergrund schieben!



Schließlich scheuchte die Chefin alle bis auf Ginger aus der Kiste hinaus: „Ginger, schau, das ist deine Wurfkiste – hier wirst Du Deine wunderbaren Babys bekommen!“ Ginger schaute, allerdings nicht besonders glücklich, alleine fand sie es in der Wurfkiste viel zu einsam. Also haben die Chefin und ich uns zu ihr gesetzt (ich lag auf dem Schoss der Chefin, sonst hätte es nicht gepasst) und dann fand unsere Schwangere ihre Wurfkiste auf einmal ganz prima.

Der Babybauch hat sich noch einmal deutlich gesenkt, das Gesäuge sieht so aus, als könnte es jetzt schon Milch geben und die Chefin hat gestern glückselig die ersten stubsenden Bewegungen gespürt.





Es war wie ein Wunder, als würde da jemand von der anderen Seite der Wand neugierig Kontakt suchen. Energisch und doch zart klopfte vielleicht eine Schnauze oder auch ein ganzer Kopf gegen die Bauchwand und meldete sich erstmalig zu Wort – hallo, ihr neuen kleinen Hunde!
Danach ist die Chefin voller Freude mit uns allen in den blühenden Garten gezogen und hat mal wieder eine bunte Blumen-Foto-Session mit uns veranstaltet. Mit irgendwas muss sie sich ja von ihrer ungeduldigen Vorfreude ablenken.





Leute, der Countdown läuft, bald bin ich Papa,
ich halte euch auf dem Laufenden, Euer Carlito