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    21.06.2015, 14:25 Uhr

    Die anstrengende siebte Woche


    Mittlerweile sind wir sowas von schwanger. Die kleinen Böhnchen müssen gewachsen sein, denn Ginger trägt einen prallen Kugelbauch mit sich herum. Noch sind keine Bewegungen zu spüren, aber so eng wie es da drin sein muss, wird das wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.


    Ab und zu drücken die kleinen Wilden Ginger richtig auf die Organe, dann schnauft sie ganz schön und das Laufen macht dann auch keinen Spass mehr.

    Definitiv haben wir diese Woche die vorerst letzte große Runde gemainsam gedreht. Nach der Hälfte hatte Mollipops die Schnauze voll und stapfte nur noch lustlos weit hinter dem Rudel her. Die Chefin hat die kleine Mama dann an die Leine genommen und sie mit Leckerchen und gutem Zureden nach Hause gelockt.




    Von der Seite sieht man das wachsende Gesäuge und den Kugelbauch. Gegen alle Vernunft hofft Jack, dass Ginger einfach lauter kleine Bälle zur Welt bringt – damit käme er sicher besser zu Recht, als mit einem Wurf Welpen.

    Ginger ist das egal, sie schläft. Schläft und ruht und ruht und schläft – wenn sie gerade nicht gestreichelt werden will.


    Man hat dann immer das Gefühl, der ganz Bauch fließt auseinander – die Spannung wächst, wieviele kleine Carlitinchen da wohl drin sind. Heute Nacht hat die Chefin von lauter kleinen gelben Kückenmäusen geträumt, die aus dem Kugelbauch geschlüpft sind und dann überall in der Wurfkiste rum geflitzt sind – ich hoffe, dass war nur ein Albtraum – wer will denn Kückenmäuse?




    Jack und ich gehen in der Zwischenzeit unserm Tagwerk nach – Spielen, Kämpfen, um Stöcke streiten oder in der Hundeschule arbeiten. Manchmal untersuchen wir Ginger, ob schon was im Gange ist, aber bisher sind die Böhnchen oder Kückenmäuse oder was immer da in ihr heranwächst noch friedlich und ruhig.


    So, gleich gibt es für die kleine Mama den Mittagssnack – ich muss unbedingt hungrig und sehnsüchtig gucken, damit ich was abbekomme,
    bis bald, Euer Carlito