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    17.06.2015, 13:30 Uhr

    Das große Neumünster-Special Teil 2


    Natürlich gab es auch noch einen zweiten Neumünster-Tag. Ginny und ich mussten allerdings zuhause bleiben, damit sich die Chefin ganz auf ihren schwarzen Teufel konzentrieren konnte.


    Jack wird wohl nie eine wahre Rampensau auf einer Hunde-Show werden. Während ihm große Menschenmasse wenig ausmachen und er im vergangenen Jahr mit viel Charme seine Tricks bei diversen Vorführungen gezeigt hat, fing er in Neumünster wieder an zu flattern. Zuviele Gerüche, zuviel Gebell und kein Carlito, der ihn abschirmte. Tja, ich wäre als Begleitschutz wohl doch besser mitgekommen, aber die Chefin weiß ja immer alles besser.

    Glücklicherweise war der Rest der Truppe ganz locker drauf: Gabi und Mogli mit flottem Rock`n Roll, Jörg und Marla erneut mit und im Schotten-Hardrock, Iris und Lea mit einem aktuellen Hit, Annette und ihre Border mit einem kurz entschlossenen Mambo-Trio und Katharina und Sally mit ihrer Western-Nummer.








    Als die Chefin mit Jack startete, war sie auf alles gefasst, aber, oh Wunder, es klappte zunächst alles ganz vorzüglich. Die Hälfte der Kür hielt Jack sich wacker und ließ sich trotz Gebell aus dem Publikum nicht ablenken.




    Dann wurde er ein bißchen wuschig und flitzte bellend herum. Aber er hat seine Tricks trotzdem gezeigt und nicht abgebrochen – die Chefin war zufrieden. Das Bellen stört zwar bei einem Turnier, aber bei einer Show merkt es das Publikum nur, wenn der Hund nicht weiter arbeitet. Und da ist unser Jack mittlerweile doch so weit gereift, dass er seine Arbeit auch unter Schwestbedingungen zu Ende bringt.


    Nach der Show gab es noch Putenstreifen für Jack und eine Waffel mit Kirschen für die Chefin. Eigentlich nicht der Erwähnung wert, aber Jack, der brav im Platz neben der Chefin lag, wäre beinahe von einem zentnerschweren Mastino platt getreten worden. Diese Hunde sind so riesig und unförmig, die sehen es unter all ihren Falten wahrscheinlich gar nicht, wenn da ein kleiner altdeutscher Hütehund liegt. Jack hat es auf jeden Fall die Sprache verschlagen, er war heilfroh, dass die Chefin den Koloss gerade noch rechtzeitig abgedrängt hat.

    Nun harren wir dem Dogdance-Turnier am Ende des Monats, da wird es noch einmal spannend,
    Werden gleich nochmal ein bißchen üben, Euer Carlito

    P.S.:
    Ganz lieben Dank an Kira und Merle die so toll fotografiert und gefilmt haben !!!