• CarloTop.jpg
    [ Home ]
    12.06.2015, 12:33 Uhr

    Das große Neumünster-Special Teil 1


    Nun hätte ich vor lauter Welpengetüddel beinahe unseren Auftritt in Neumünster vergessen!
    Durch den verregneten Winter und das verregnete Frühjahr war unsere Übungsphase dieses Jahr stark verkürzt, irgendwie mochte sich keiner so richtig aufraffen um ernsthaft zu trainieren.


    copyright by Karoline Schröder

    Und auf einmal stand der Termin kurz bevor – die große Hunde-Ausstellung in Neumünster, wo wir jedes Jahr Dogdance präsentieren. Am Anfang wollte gar nichts klappen, aber nach zwei Wochen regelmäßigen Trainings hatten wir die Sache im Griff. Sogar Ginny durfte nochmal ran – unsere kleine Dame ist super drauf, und ihr wisst ja, man ist immer so alt, wie man sich fühlt.




    Am Samstag durften nur Ginny und ich mit – die Chefin hat gemerkt, dass sie mit drei Hunden etwas in Hektik gerät, wenn sie gleichzeitig noch Kostümwechsel und Requisitenschlepperei einkalkulieren muss.

    Zunächst hatten wir eine Mini-Präsentation in Halle 5. Publikum gab es um diese Zeit noch wenig, aber das störte die Chefin nicht. Wir konnten uns so in aller Ruhe akklimatisieren und warm laufen. Es ist für die Chefin gar nicht so einfach, mit einem Mikro in der einen und dem Clicker in der anderen Hand zwei Hunde gleichzeitig zu dirigieren, aber Ginny und ich waren top in Form und ganz brav:








    Im Anschluss fand wie auch schon im letzten Jahr die Präsentation von Jagdhundrassen statt: Da wieder kein Golden Retriever vorhanden war, musste ich als Rassevertreter antreten – sehr lustig: bei einer VDH-Ausstellung vertritt ein Dissidentenverbandshund die Rasse.


    Ich habe mich natürlich vorbildlich in Szene gesetzt, kein Gegrummel mit unhöflichen Labrador-Vertretern, ich weiß, was ich meinem Adel schuldig bin!


    copyright by Karoline Schröder

    Danach sind wir flott zur Halle 1 zum Ehrenring geeilt. Dort trafen wir unsere vertraute Mannschaft, Jörg und Mops Marla, Katharina und die Border und Kerstin mit „Goldiela“ Lilly.


    copyright by Karoline Schröder

    Zur Dogdance-Präsentation sammelt sich, spätestens wenn die Musik losgeht, immer recht viel Publikum – da kommt schon Lampenfieber auf! Also bei der Chefin, ich bin eigentlich ziemlich cool!
    Dieses Jahr hat es super geklappt! Zur „Surfin Safari“ von den Beach Boys hüpften und tanzten wir um das bunte Surfboard herum. Bis auf kleine Patzer, und das plötzlich die Musik schon viel schneller zu Ende war als gedacht, hat alles so funktioniert wie geplant und trainiert.




    copyright by Karoline Schröder

    Die Chefin meint, ich hätte das Show-Gen, wil ich die ganze Zeit lächele und meine begeisterte Ausstrahlung sofort aufs Publikum übergreift.


    copyright by Karoline Schröder

    Auch die anderen waren sehr zufrieden. Natürlich ist für Menschen wie Hunde die Atmosphäre so einer Ausstellung wirklich anstrengend: sehr viel Lärm und plötzliche Geräusche wie laute Lautsprecher-Durchsagen, tausend Leute und Hunde, eine Explosion von Gerüchen – das muss man alles ausblenden, damit das echte Dogdance-Feeling rüberkommt.




    Klein-Ginny war wieder ein echter Publikums-Liebling: sie ist so emsig und eifrig dabei, dass spätestens beim Laufen auf den Schuhen der Chefin Szenen-Applaus aufbrandete. Bei ihr sieht man die Souveränität des älteren Hundes, der seine Sache kann – die Schritte laufen wie von selbst, echtes Team-Tanzen zwischen Mensch und Hund eben.


    copyright by Karoline Schröder




    copyright by Karoline Schröder


    copyright by Karoline Schröder

    Wir waren ein Super-Team, und ich denke der ein oder andere Zuschauer wird abends zuhause die ersten Tricks zur Musik mit seinem Hundi ausprobiert haben.

    Let`s dance together, Euer Carlito

    P.S.:
    Ganz lieben Dank an Karo, Kerstin und Kirsten, die so toll fotografiert haben !!!