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    28.03.2015, 22:44 Uhr

    Anbaden mit Baby


    Endlich! Nach Matsch- und wochenlangem Regenwetter ist es so weit – die Badesaison ist eröffnet! An einem sonnigen Morgen sind wir mitsamt Baby Thorin an den Strand gefahren, um mal so richtig die Seele baumeln zu lassen.


    Der Retriever am Wasser hat immer dieses selige Grinsen auf dem Gesicht, es gibt einfach nichts Schöneres als durch Sand und Wellen zu rasen, sich zu wälzen und mit den Kumpels zu toben.

    Und nun war Klein-Thorin zum ersten Mal am Wasser, die Chefs waren gespannt, wie es ihm gefallen würde.


    Zunächst war Thorin, wie immer auf unseren Ausflügen, erstmal in seinen Rucksack gepackt, die Welpenbeinchen können noch nicht so lange durch den Sand laufen. Eine weise Entscheidung, wie sich später noch herausstellen sollte. Little-Thorin findet diese Rucksack-Idee grundsätzlich völlig unnötig, er hält sich für einen super-schnellen und überaus ausdauernden Welpen. Aber da bleiben die Chefs stur – Welpen-Knochen und -gelenke werden geschont, insbesondere im tiefen Sand.

    Und endlich waren wir da und durften rennen, rennen, rennen!




    Der Zwergel war auch emsig unterwegs. Alles musste erkundet werden, jeder Stein, jedes Tang-Büschel ist ja für so ein Baby noch interessant.


    Thorin staunte nicht schlecht, als ich ihm meinen ultimativen Sandengel präsentierte und mich genüßlich im Sand wälzte (musste ich schließlich ein halbes Jahr drauf verzichten).


    Wenn er groß ist, will er das auch mal versuchen, wobei seine Chefin angesichts seines Wuschel-Fells wahrscheinlich gerne noch eine Weile darauf verzichtet.

    Nachdem wir eine ganze Weile gebadet und getobt und gerannt waren, musste natürlich wie immer das ultimative Gruppenbild aufgenommen werden. Die Chefin platzierte uns große Hunde dekorativ vor blauem Meer und blauem Himmel.


    Edel präsentierten wir uns, als plötzlich der kleine Thorin angewackelt kam und auch mit auf das Bild wollte.
    Das Gesicht von Jack hättet ihr mal sehen sollen – er war entsetzt!


    Kein Mensch kann von ihm erwarten, dass er sich neben so einem Babyzwerg ablichten lässt – das ist ja widerlich! Empörend!
    Nur weil er den Welpen nicht gleich in den Boden stampft, heißt dass doch nicht, dass der mit ihm zusammen auf`s Foto darf! Womöglich gar würde ihn dieser Welpe dann b e s c h n ü f f e l n !!!




    Also setzte Jack seinen absoluten Todes-Blick auf – und starrte den armen Thorin ohne Gnade in den Boden. Der wusste gar nicht wie ihm geschah, klappte vorsichtshalber aber alle Ohren um und versank kommentarlos im Sand, wenigstens ließ Tante Ginger ihn neben sich liegen.

    Ein Weilchen später, wir waren schon wieder im Wasser und suchten nach Steinen und Stöcken, versuchte Thorin Ginny zu einem lustigen Spielchen zu überreden:


    Madamchen ist ja von der Größe her genau seine Preisklasse – eigentlich also kein schlechter Gedanke – aber es ist Ginny! Die Ginny!
    Und „Die Ginny“ macht keine lustigen Spielchen!




    Beziehungsweise sie findet ihre Art von Spiel sehr lustig, aber der arme Welpe meist nicht ganz so sehr!
    Nachdem sie Thorin zweimal ordentlich angerempelt und gezwickt hatte, hielt er denn doch ein bißchen Abstand – er fand La Principessa immer noch großartig, aber mehr so aus der Ferne …
    Die Chefin lässt solche Abgrenzungen von uns großen Hunden, insbesondere von Ginny auch ganz absichtlich zu, schließlich wird aus dem Kleinen noch ein ganz großer und der sollte dann möglichst Achtung vor unserer Mini-Madame haben.

    Zum Abschluss tastete Thorin sich noch an die Meeres-Wellen heran, baden will er aber erst beim nächsten Mal.


    Auf dem Rückweg war das Zwerglein ganz schön kaputt und hat auch nicht gemault, als die Chefs ihn wieder in den Rucksack gepackt haben.

    Was war das ein schöner Tag, hoffentlich haben wir davon in diesem Jahr noch viele,
    wünscht sich und euch allen, Euer Carlito