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    26.01.2015, 12:51 Uhr

    Die neue Spiegelreflex-Kamera


    Zu Weihnachten gibt es Geschenke und heuer hat die Chefin sich eine neue Kamera schenken lassen, um ihre geliebten Vierbeiner noch besser ablichten zu können.
    Die geliebten Vierbeiner hätten es natürlich besser gefunden, wenn sie sich Leckerchen und den ein oder anderen Ball hätte schenken lassen, aber was soll`s – Fotos heißen Leckerchen und sind auch nicht zu verachten.


    Sobald sich jetzt im wintertrüben Wetter die Sonne zeigt, heißt es alle Mann raus – es wird fotografiert.
    So eine Spiegelreflex-Kamera ist wohl ganz schön schwer, auf jeden Fall stöhnt die Chefin immer, dass sie mit Futtertasche, sperriger Kamera und großem Tele-Objektiv, inklusive Winter-Ausrüstung so behäbig und unförmig ist – tja, wer fotografieren will, muss leiden!


    Vorteilhaft für alle ist, dass die neue Kamera auch bewegte Motive sauber einfängt, d.h. wir dürfen jetzt viel öfter rennen und spielen und müssen uns nicht permanent „Steh und guck mal niedlich, Carlie,“ anhören.




    Jack und ich haben die Gunst der Stunde genutzt und uns mit einem dicken Ast die „Schlacht auf den abgeernteten Raps-Feldern“ geliefert. Mit großem Geknurre und wahrhaft rasender Geschwindigkeit tobten wir über das Schlachtfeld, bis der Klügere nachgab – das war in diesem Fall der Ast.




    Wie so oft kam, als Jack und ich schon ziemlich erschöpft waren, Miss Mollipops auf den Plan und stahl die Überreste unseres Stockes. Mit einem wahren Löwensprung habe ich mich dann auf sie gestürzt. Nicht, dass ich den Stock bekommen hätte - aber Spass hat es trotzdem gemacht!




    Nach unserem herrlichen Kampf waren wir alle glücklich – es ist zu schade, dass manche Menschen ihre Hunde aus Angst, und weil sie das Knurren und Fauchen nicht einschätzen können, niemals so ausgelassen spielen lassen.


    Ich hoffe, Eure Menschen gehören auch eher zur gelassenen Sorte, es grüßt euch, euer Carlito