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    25.07.2014, 20:44 Uhr

    Badespass mit Enten


    Nachdem im letzten Jahr der Sommer mehr oder weniger knäpplich ausfiel, genießen wir dieses Jahr einen richtigen Hochsommer. Sonne satt heißt für uns Hunde jeden Tag baden und anschließend im Garten trocken chillen. Das wahre Hundeleben!


    Neulich hatte die Chefin keine Zeit mit uns an den See zu fahren und so hat sie stattdessen den Doggipool aufgebaut. Jack und ich sind gleich reingeklettert und konnten es gar nicht abwarten. Letztes Jahr ist der Doggipool durch mein heftiges Planschen und Toben in kürzester Zeit kaputt gegangen und als wir einen neuen bekamen wurde das Wetter schlecht – da war es dann nix mehr mit doggipoolen.

    Aber dieses Jahr!
    Unter meiner kritischen Anleitung hat die Chefin Gießkanne für Gießkanne eingefüllt. Während die anderen das Ganze von außen betrachteten, hielt ich die Pool-Position an vorderster Front und spritzte immer schon mal zur Probe.


    Zu meinem großen Entzücken holte die Chefin dann noch unsere gesammelten Badeentchen heraus und setzte sie ins Wasser – die Party konnte beginnen.




    Jack und ich machten uns so lang wie möglich, damit wir den ganzen Pool und alle Enten für uns hatten, aber Ginger hat schnell mal einen Giraffenhals entwickelt und sich ohne eine Pfote ins Wasser zu setzen, die Weihnachtsente geschnappt. Jack wollte daraufhin auch nicht mehr im Wasser bleiben und fing an alle Enten aus dem Wasser zu apportieren.




    Dabei ist doch der Sinn eine Badeparty, dass die Enten im Wasser schwimmem und der Retriever mit großem Getöse um sie herum plantscht und spritzt. Glücklicherweise hat die Chefin das sofort verstanden und alle apportierten Enten sofort wieder ins Wasser geworfen.


    Plötzlich kam Madame Pompadour angewackelt und wollte auch eine Ente ergattern. Natürlich ohne ihren zarten Damenbauch mit Wasser in Kontakt kommen zu lassen.




    Ich habe ordentlich Wellen produziert, damit Ginny meine Enten in Ruhe lässt, aber in einem unbewachten Moment ist sie ins Becken und mit samt Ente gleich wieder raus gehüpft – diese Jack Russell haben es faustdick hinter den Ohren.
    Aber ich habe mich nicht groß aufgeregt – weiß ich doch, dass keiner im Wasser länger durchhält als ich und nach einer Weile hatte ich Pool und Wasser und Enten ganz allein für mich.


    Leider behauptet die Chefin, dass zu langes Baden und Tauchen nicht gut für meine Ohren ist – wenn sie mich ließe, würde ich den ganzen Sommer in meinem Doggipool abhängen und mich langsam aber stetig zum Seehund weiter entwickeln.

    Es grüßt euch, euer feucht fröhlicher Carlito