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    20.07.2014, 20:32 Uhr

    Dogdance-Turnier in Preetz


    Schon wieder ist ein Jahr vergangen und wie in den letzten Jahren schwenkten wir am letzten Juni-Wochenende unsere Pfoten beim Dogdance-Turnier in Preetz. Ich hätte lieber was anderes geschwenkt und mich in den Gerüchen nach Hündinnen auf dem Platz verloren, aber wie die Chefin sagt: „Das Leben ist kein Ponyhof“ und so habe ich mich tapfer als Dogdancer bemüht.


    Unser Dogdance-Team war wieder aus lauter guten Freunden zusammen gesetzt, Mogli und Lotta waren da, und Lilly und Lea und Hajo und zwischendurch trafen wir auch auf Stine, Sam, Merlin und Ronja.




    Das ist mit das Schönste an solchen Tagen – das Zusammensein mit netten Freunden, gemeinsames Spazierengehen oder entspannt zusammen abhängen.
    Klar, die Chefs sind aufgeregt und fiebern dem Turnier-Auftritt entgegen, aber wir Hunde sind da wesentlich relaxter.

    Als erstes kamen die offiziellen Klassen dran, das heißt Tanzen zur Musik, ohne dass mit Leckerchen bestätigt werden darf. Ich finde diese Klassen völlig doof, aber die Chefin meint, ich wäre einfach noch nicht reif dafür und wenn ich älter bin, komme ich schon noch dahinter.


    Ich weiß nicht, ich glaube, ich bleibe lieber unreif und bekomme Leckerchen, aber warten wir es ab …
    Jack war auf jeden Fall tapfer am Start. Obwohl es für ihn weiterhin sehr, sehr aufregend ist zwischen so vielen Hunden zu sein, hat er sich größte Mühe gegeben, sich auf die Chefin zu konzentrieren und hat es geschafft sein Tricks zu zeigen, ohne einen Bell-Flash zu bekommen oder gar über die Bande zu springen.




    Die Chefin war überglücklich – ihr erster offizieller Start mit dem schwarzen Teufel und er ist ihr nicht von der Seite gewichen. Über den fünften Platz hat sie sich total gefreut, denn die Konkurrenz war richtig gut und das Feld lag eng beieinander. Es hat sogar zu einem Aufstiegspunkt gereicht, was immer auch das heißen mag, und die Chefin meint, dass nächste Mal startet sie wieder offiziell mit Jack, der Arme, wieder keine Leckerchen.

    Ginny startete auch das erste Mal offiziell aber in der Senioren-Klasse. Da gibt es auch keine Leckerchen, aber die Hunde müssen keine akrobatischen Leistungen mehr zeigen. Und da die kleine Dame es ja mit dem Rücken hat, ist das auch gut so.


    Die Temperaturen wurden zwischendurch fast stechend und mehrere Hunde hatten Schwierigkeiten oder mussten sogar abbrechen. Ginny und Mette kamen durch, aber man merkte unserer Prinzessin an, dass irgendetwas Merkwürdiges in der Luft lag, sie war deutlich unkonzentrierter als sonst. Da der zweite Hund in der Senioren-Klasse aber gar nicht mit seiner Chefin arbeiten wollte, bekam Ginny sogar den ersten Preis und gewann einen riesigen Futtersack – vielleicht überlege ich mir das mit den offiziellen Klassen noch einmal.

    Ich startete dann nach dem Mittagessen in der Fun Open und hatte wenig bis gar keine Lust. Der ganze Boden roch nach Hündinnen und fallen gelassenen Leckerchen und wenn ich die Chefin nicht so gerne hätte, hätte ich sie einfach stehen gelassen.


    So habe ich ihr einen Kompromiss angeboten – ich habe alle Tricks ordentlich gezeigt und mir dafür zwischendurch immer eine kleine Auszeit genommen um wenigstens einen Teil des Rings abzuschnüffeln. Ist doch fair, oder?
    So hat es in den Rubriken „Fluss und Übergänge“ diesmal nur zu einem „Gut“ gereicht, aber Inhalt und Schwiergkeitsgrad waren „Sehr Gut“, da kann man doch zufrieden sein.




    Hinterher bekamen wir alle einen Kong zum Ausschlecken, ein weiteres Highlight des Tages.




    Zum Schluss durfte der gute alte Jack noch einmal ran, HTM Fun, d.h. Heelwork to Music im Leckerchen-Modus.




    Alle waren total begeistert und es gab lauter „Sehr Guts“ und ein paar „Außergewöhnlich“ - die Chefin war stolz wie Oskar. Das ist wahrlich Jacky`s Sport – am Fuss kleben kann er, ganz egal, ob vorwärts, rückwärts oder seitwärts – er liebt es.

    Nach einem kleinen Abschluss-Spaziergang wankten wir nach Hause – ist ganz schön anstrengend so ein Tag. Jack war so übermüdet, dass er sogar nach Ginger und Ginny geschnappt hat, was sonst gar nicht seine Art ist. Mich hat er natürlich nicht angemacht, ich bin ja sein Herzbube! Glücklicherweise haben es die Mädels noch nicht mal gemerkt und überhaupt nicht reagiert, weil sie auch so erschossen waren.


    Turniere sind gut und schön, aber eins im Jahr reicht eigentlich, findet Euer Dancing-Carlito