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    14.05.2014, 16:10 Uhr

    Dogdance in der alten Meierei


    Nachdem wir uns neulich im Seniorenheim warm gedanced hatten, wurden wir gleich zu einer weiteren Vorführung nach Plön in die alte Meierei eingeladen.
    Diesmal waren nicht so viele Leute da, dafür waren diese aber sehr interessiert und die Chefin konnte viel über uns erzählen und erklären.

      
    Für uns Hunde ist das eine feine Sache, so gewinnen wir immer mehr Eindrücke und Routine. Jack wird immer lustiger, man hat zunehmend den Eindruck, dass er die fremden Leuten nicht mehr als bedrohlich, sondern als spassig empfindet und die Chefin kann mit ihm in aller Ruhe Tricks und Techniken vormachen.




    Ginger hatte ihren ersten Einsatz als Showhund: souverän zeigte sie ihre kleinen Tricks wie den Fußachter – ich glaube, aus ihr wird noch eine richtige Rampensau.

      
    Unterstützung bekamen wir wieder von Iris mit Hajo und Lea. Lea kokettierte wie gewohnt mit dem Publikum, nur als sie mal eben kurz das Kuchen-Buffet inspizieren wollte, rief Iris sie engergisch zurück.

      
    Hajo fand den Boden in der alten Meierei deutlich angenehmer als die Gumminoppen im Klostergarten. Nachdem er die letzten Unsicherheiten überwunden hatte, konnten Iris und er sogar zur Musik tanzen – wir Hunde sind schließlich lernfähig!




    Eigentlich wollte ich mich ja schon viel früher ins Rampenlicht stürzen, aber die Chefin war unerbittlich und kommandierte mich immer wieder in das doofe Platz-Bleib zurück. Als es dann schließlich so weit war, gab ich alles, damit das Publikum sofort erkannte, was ein Retriever so drauf hat.

      




    Zwischendurch bin ich dann einmal kurz zu Iris und ihrer Futtertasche geflitzt, nicht das die Chefin glaubt, sie könnte mich ewig warten lassen und dann erwarten, dass ich fehlerfrei arbeite. Sie soll sich das nächste Mal ruhig ein bißchen mehr anstrengen. Das Publikum fand meine Einlage auf jeden Fall witzig,
    Die Chefin hat auch gelacht, genauso als ich wie immer nur einen Sprung machen wollte und nicht zwei – sie weiß schon, dass es trotz netter Atmosphäre und vieler Leckerchen nicht selbstverständlich ist, dass wir fröhlich mitarbeiten und zwischendurch ruhig abliegen, wenn die anderen Kumpels dran sind.




    Schaut mal wie mein Freund Jack liegt, während ich versuche der Chefin Leckerchen aus der Tasche zu hypnotisieren – ist eben mein bester Kumpel, dieser Jack!

    Weil alles so famos lief und wir keine Schwächelanzeichen machten, gab es dann noch eine Premiere: Jack und Carlos laufen mit der Chefin ein Trio zur Musik.

      
    Und siehe, es klappte! Wenn man bedenkt, dass wir diese gemeinsamen Tricks erst seit ein paar Wochen ausprobieren, trainieren kann man das kaum nennen, funktioniert doch das meiste schon ganz gut.




    Nur die gemeinsame Rolle ging in die Hose: Während ich mit Schwung rollte, blieb Jack einfach liegen und so verhedderten wir uns kurz ineinander, aber das wird noch besser.

    Bis bald, Euer dogdance-verrückter Carlito