Langsam haben unsere Menschen es richtig drauf: da haben sie Geburtstag und als Geburtstagsevent gibt es keine langweilige Party oder einen noch langweiligeren Restaurantbesuch, sondern einen schönen Spaziergang mit vielen Hundefreunden – so muss es sein!!

Letzte Woche lud uns Mogli`s Frauchen Gabi zum gemeinsamen Gang durch den wunderschönen Salzauer Schlosspark ein. Alle waren zunächst sehr aufgeregt und die Menschen mussten sich ein bißchen sortieren, bevor wir gesittet, ganz hundeschulenmäßig, unterwegs waren.
Im Park waren glücklicherweise keine anderen Hunde und so konnten wir bald ohne Leine herum flitzen. Mogli veranstaltete eine Riesen-Show und rannte schreiend davon, nur um sich mit großem Getöse auf einen großen Ast zu stürzen und diesen ordentlich herum zu forkeln.


Vor Schreck hatte die Chefin Jack und mich gleich wieder an die Leine genommen, sie dachte wahrscheinlich, Mogli stöbert mindestens ein Wildschwein auf. Ich wusste natürlich gleich Bescheid und schnappte mir zur Gesellschaft auch einen Stock.
Während die Menschen Schwätzchen hielten, gingen wir Hunde unseren Geschäften nach. Davon gibt es im Salzauer Schlosspark viele: Schnüffeln natürlich, Herumrasen, Stöcke apportieren und zerkauen, Mäuschen buddeln, Baden (wurde leider verboten) und natürlich immer wieder gerne kleine Leckerchen abstauben.







Als Highlight kletterten wir alle auf einen riesigen alten Baumstamm und machten eine Bleib-Übung, Alle 8 Hunde ganz brav, die Menschenaugen leuchteten.

Ginger und Jack hätten es übrigens doch beide beinahe geschafft im Wasser zu landen: während die Chefin noch die Kamera ans Auge hielt, um uns dekorativ vor der alten Weide und dem Schloss abzulichten – ich natürlich wie immer in toller Pose – drehten die beiden, als hätten sie sich abgesprochen, auf einmal um und standen schon halb im trüben Tümpelwasser, als die Chefin sie scharf heraus pfiff.

Auf dem Rückweg zum Auto über den großen Schlossplatz sah ich plötzlich einen riesigen weißen Retriever vor uns, der sich von unserem großen Rudel in keinster Weise einschüchtern ließ.

Erst als ich ihm mutig Nase an Nase gegenüber stand, bemerkte ich meinen Irrtum, kann mal passieren! Die „Nasenhunde“ Lea und Hajo haben übrigens in keinster Weise auf die Spiegeleien reagiert, die anderen fanden es ebenfalls merkwürdig.
Danach gab es für die Menschen Frühstück und wir machten es uns auch gemütlich.
Das war ein wunderschöner Vormittag, Carlito freut sich schon auf das nächste Mal!
