Das Jahr 2013 ist rum, wir haben es endlich hinter uns! So was sage natürlich nicht ich, sondern die Chefin, mit ihrem ewig hinterfragenden und reflektierenden Menschenverstand. Mir ist es völlig wurscht, ob die Menschen 2013 oder 2014 sagen, bei mir heißt es ganz kar: im Jahre 2 nach Carlitos Geburt, alles andere ist völlig nebensächlich.

Wenn ich mich wirklich herablasse und über das vergangene Jahr sinniere, so kann ich nur sagen großartig – hat es mir und uns doch die unvergleichliche, zuckersüße Ginger gebracht, die überhaupt nicht mehr aus unserem Rudel wegzudenken ist.
Durch sie habe ich meine Macho-Seite entdeckt (was die Chefin weniger freut, aber ich finde mich cool!), doch vor allem ist alles viel lustiger geworden: wir spielen den ganzen Tag, knuddeln und kuscheln und Miss Mollipops ist immer fröhlich, nimmt nie etwas krumm und ist unermüdlich in ihren Spielaufforderungen.
Enten habe ich im vergangenen Jahr immer noch nicht apportieren dürfen, aber ich schaffe es jetzt die Hausschuhe in die Hand zu geben, es wird, es wird.
Silvester haben wir erstmal einen schönen Spaziergang gemacht, und zusammen mit Yasha haben wir an passender Stelle ein Jahresabschluss-Posing veranstaltet.



Die Chefin war ein bißchen besorgt um mich, da ich in letzter Zeit immer etwas nervös bin, wenn große Traktoren oder Lastwagen an mir vorbeizischen, aber die zunehmenden Böllerschüsse störten mich wenig. Ich habe ihnen zwar nachgelauscht, das macht Jack auch, aber ich bin nicht zusammengezuckt oder hätte gar meine Fahnenrute gesenkt. Carlito Colombo ist zur Zeit womöglich ein bißchen unausgeglichen, postpubertär wie die Chefin sagt, aber kein Weichei, no way!
Den Silvesterabend haben wir dann ganz locker verbracht, die Chefs haben stundenlang gegessen und wir haben gepennt, was man halt so macht an einem Winterabend.

Plötzlich fiel der Chefin ein, dass wir unsere Silvesterfotos noch gar nicht gemacht hatten und so kamen wir auch noch in den Genuss von ein paar abendlichen Leckerlis.


Ginger hat sich jetzt auch mit den Käppchen und Hütchen angefreundet, die die Chefin anschleppt, und die rosa Schirmmütze gefiel ihr so gut, dass sie sie am liebsten gar nicht mehr abgesetzt hätte.
Ginny dachte zunächst, wir würden ein lustiges Hütchen-Spiel veranstalten und suchte immer nach Leckerlis unter den Papp-Hütchen, bis die Chefin sie anraunzte, sie solle gefälligst mal mit ein bißchen mehr Enst an die Sache herangehen. Dann war La Principessa beleidigt und das Hütchen-Bild musst ohne Männchen-Pose in den Kasten.



Es ist wirklich nicht so einfach 4 Hunden gleichzeitig ein neckisches Party-Hütchen aufzusetzen und bei allen einen niedlichen Gesichtsausdruck einzufangen. Schaut der eine süß und putzig, hat der andere gerade sein Hütchen verloren oder schielt oder muss sich kratzen und der nächste wird vom Hütchen des ersten verdeckt oder hat einen Blitzlichtreflex in den Augen. Es ist immer wieder eine Bastelei.


Aber es hat dann vor Mitternacht noch alles geklappt, Yasha, der alte Profi hat das Bild vervollständigt und den Jahreswechsel haben wir gemütlich mit leckeren Markknochen in der Küche verbracht.
Frohes neues Jahr Euch allen, macht es gut und besser, viele Leckerchen und vor allem viele schöne Spaziergänge mit euren zwei- und vierbeinigen Freunden wünscht Euch, Euer Carlito
