Kaum war Weihnachten vorbei, liefen wir wieder ganz getreu dem Motto „Kein Stress“ ohne Sorgen mit Freunden auf schönen Wegen.

Den ganzen Sommer war die Badestelle an der Schwentine gesperrt gewesen – gefährliche Kühe trieben dort ihr Unwesen und verk... unsere geliebte Hangwiese.
Aber jetzt war alles wieder frei und wir konnten kaum das Freizeichen abwarten - „Kein Wild zu sehen“ um uns den herrlichen Abhang hinunter und gleich in die Schwentine zu stürzen.

Lea und Hajo liefen und tobten begeistert mit, in diesem Winter muss man die schönen Tagen einfach nutzen, es gibt nicht so fuchtbar viele davon.



Nachdem wir ausführlich geplanscht und gespritzt hatten, machte Jack wieder beim Mausel-Sport von Lea und Hajo mit. Ziemlich genau vor einem Jahr haben sie es ihm beigebracht und er hatte es nicht verlernt, obwohl er es während des ganzen Jahres nicht einmal trainiert hatte. Hajo ging aber definitiv in Führung, als er mit einem schnellen Haps die Maus nicht nur fing, sondern gleich verschluckte (seine Chefin war not-amused).


Ich habe auch tapfer mitgemacht, aber so richtiges Durchhaltevermögen habe ich nicht. Erstens sind die Mäuse einfach zu schnell und warum soll ich buddeln, wenn ich baden kann?

Die anderen Weicheier sind nur so ein bißchen durchs Wasser gehüpft, ich hingegen habe erst versucht ein paar freche Zaunpfosten aus dem Wasser zu zerren und bin dann ein Ründchen geschwommen – das ist Leidenschaft.

Zum Abschluss, nachdem wir uns trocken gespielt hatten, galt es noch eine große Baumwurzel zu erklimmen.
Dass Ginny und Jack sportlich genug sind, um hinauf zu springen, war keine Frage, aber mir wollte die Chefin doch tatsächlich helfen.
Phhhhhhhhhh!
Ich werde hier immer noch unterschätzt!


Mit einem gewagten Satz sprang ich auf das olle Ding und war heilfroh, dass meine Krallen gleich Halt fanden – sonst wäre ich wohl unehrenhaft gleich wieder hinunter gepurzelt.

Ferienzeit macht Laune,
es grüßt Euch, Euer Carlito
