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    07.12.2013, 23:19 Uhr

    Die Weihnachtswanderung


    Schon wieder naht dieses ulkige Fest, dass die Menschen Weihnachten nennen. Es zeichnet sich meiner Meinung nach dadurch aus, dass man alles ganz genauso machen muss wie im Jahr zuvor und im Jahr zuvor usw.. Traditionen nennen die Menschen das. Aber sind Traditionen etwas Gutes?

      
    Man kann sie zum Beispiel nicht essen, was sehr gegen sie spricht. Andererseits kommt hund bei bestimmten Traditionen zu einer netten Wanderung mit vielen lieben Hundekumpels und das ist auf jeden Fall eine gute Sache.

    Bevor ich mir eine endgültige Meinung bilde, berichte ich lieber über die heuer zum zweiten Mal stattgefundene Weihnachtswanderung – eine Tradition, die unbedingt weitergeführt werden sollte – wir hatten soviel Spass!!

    Dieses Jahr war das komplette Rudel mit von der Partie, was die Chefin sehr stolz gemacht hat – wir waren alle so brav, und selbst der schwarze Teufel war ganz friedlich, was vielleicht an Weihnachten, vielleicht aber auch daran lag, dass es ihm bei der großen Menge Hunde die Sprache verschlagen hat.

      
    Ich entdeckte bei der Ankunft gleich liebe Freunde und Bekannte, meinen sehr guten Dogdance-Kumpel Mogli, die liebe Amy vom Obedience und meine verehrten Doggendamen Isabella und Dalia aus der Spiel- und Spass-Stunde. Die Hunde der Hundeschule gaben sich ein Stelldichein und mit ungefähr dreißig Hunden wanderten wir durch den herbstlichen Wald.

    Nachdem alle ihre größeren und kleineren Geschäfte verrichtet hatten, sollten sich alle so eng wie möglich auf einen Baumstamm quetschen. Bei sovielen Hunden, hätte man mich beinahe gar nicht mehr gesehen, aber gottseidank leuchtet das Creamy-Fell und wenn ihr genau hinschaut, werdet ihr mich bestimmt auf dem Foto entdecken.

      
    Jack und Ginger wurden während der Foto-Session im Wald geparkt, was sie völlig unmöglich fanden, schließlich haben alle Hunde auf dem Baumstamm ein paar Leckerchen bekommen.

      
    Während der Wanderung waren wir alle sehr bemüht Werbung für Hunde zu machen und liefen immer vorbildlich hintereinander, wenn Radfahrer, Jogger oder andere Hunde vorbeikamen. Ein kleines Kind lief direkt auf Ginger zu und streichelte sie, was Miss Mollypops freundlich über sich ergehen ließ. Die Leute sind schon echt wahnwitzig, wenn sie ihren Nachwuchs so ungebremst in eine fremde Hundehorde reinrennen lassen.

      
    Ach, so eine Wanderung ist doch eine höchst erfreuliche Sache: lauter nette Hundemädchen, ein paar gute Rüdenkumpels und zwischendurch ein kleiner Pausensnack, ich war rundherum zufrieden.




    Nach einer Weile durfte ich sogar neben meinem geliebten Mogli laufen und ihn ein ganz klein bißchen anpoussieren. Bevor ich aber so richtig aus dem Quark kommen konnte, wurden wir leider schon wieder getrennt und bis zum Ende der Wanderung durfte ich ihn nur noch aus der Ferne anschmachten.




    Gegen Ende der Wanderung sollten noch einmal alle Hunde nebeneinander aufgestellt werden und es waren soviele, dass sie nur knapp auf 2 Fotos passten, ein Riesenrudel sozusagen. Wahnsinn, soviele Hunde und es gab keinen Streit und keinen Zank, alle waren nett miteinander – die Chefin war ganz gerührt.




    Die Traditionsgeschichte kann ich noch nicht ganz zu Ende entscheiden – mir schwant es wird auch wieder ein Weihnachtsfoto geben,
    aber die Wanderung war großartig, es grüßt euch, euer Carlito