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    20.07.2013, 21:59 Uhr

    Dogdance in Preetz


    Am 23. Juni war es so weit: wie versprochen durften Jack, Ginny und ich endlich auf ein Dogdance-Turnier – bei Katharina in Preetz zum 11. Norddeutschen Dogdance-Turnier! Ginger durfte auch mit, obwohl sie noch gar kein Dogdance kann. Unfair, aber unsere blonde Maus soll ja möglichst schnell viel kennenlernen.

      
    Wir waren eine richtige Dogdance-Mannschaft, alle schön gebürstet und fein angezogen – also wir waren schön gebürstet und die Menschen fein angezogen, dass es da keine Mißverständnisse gibt!








    Als erstes war Ginny dran. Mit ihren 8,5 Jahren startete sie das erste Mal bei den Senioren. Nicht dass man ihr ihr Alter angemerkt hätte: zusammen mit Mette strahlte sie sich durch „Gangnam Style“ - bestimmt hat dieser Psy die Nummer ursprünglich für einen Jack Russell geschrieben.

    Unsere Mädels sind echt die Wucht und tanzten sich in die Herzen des Publikums und der Richter. Schaut selbst unter:

    http://www.youtube.com/watch?v=nN19qzdtaWc

    Jack und ich starteten in der Fun Open, zuerst Jack und fast ganz zum Schluss dann ich.

      
    Die Chefin war so glücklich, unser Black-Jack läuft sich immer mehr warm und arbeitet langsam auch unter massiver Ablenkung mit ihr zusammen. Die „sehr schönen Fuss-Positionen“ im Richterbericht gingen ihr runter wie Butter. Und Jack hat es bis auf die freche Fliege, die immer wieder versuchte ihn zu ärgern, auch gefallen, er hat wie im Training die Belohnungshäppchen genommen und sich in keinem Moment weggeblendet.




    Danach starteten die Chefin und ich noch einmal wie in Neumünster mit „Pinocchio“. Eigentlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so richtig viel Lust – den ganzen Tag nicht geschlafen und dann ging Iris auch noch mit Jack weg. So war ich etwas zerrissen in meiner Aufmerksamkeit, aber die Chefin tirilierte und säuselte und so kam ich noch ganz gut in Schwung. Und das am Anfang der Kür eigentlich eine Rolle kommt, weiß ja keiner …

      
    Mein Bäumchen war wieder mein Dogdance-Zentrum, um das ich mit und ohne Chefin kreiste und hinter dem sie oder ich mich versteckte.




    Da wir nur einen Baum hatten, haben wir laut Richtern den Ring nicht genug ausgenutzt. Aber das macht nichts, das nächste Mal stellen wir einen ganzen Wald auf.
    Und – yeahh – ich kann es jetzt, das Männchen ohne Hilfe! Muss allerdings noch meine Ohren zum Ausbalancieren nehmen, aber das stört ja keinen großen Geist.

      
    Mein Küsschen lässt kein Auge trocken, mittlerweile schaffe ich es auch, keine unbeabsichtigten Nasenstüber mehr zu verteilen.

      
    Nachdem der offizielle Teil vorüber war, durften wir noch mal so richtig mit Ronja, meinem Collie-Schwarm, der ja nun leider nicht mehr läufig ist, abtoben.

      
    Das ist das wahre Hundeleben – hoffentlich ist bald wieder ein Dogdance-Turnier,
    es grüßt euch euer pfötchenschwingender Carlito