Ich glaube, so langsam werde ich ins Rudel aufgenommen!
Wurde ich bisher geflissentlich übersehen (Bosse), ignoriert (Jack) und giftig angeknurrt (Ginny), scheint das Eis langsam zu brechen.
Papa Bosse ist immer lieb und nett. Er will nur nicht zusammen mit mir auf dem Schaffell liegen, da wird er grantig. Aber ich darf neben ihm laufen, er schnuppert mich ab und wird auch nicht sauer, wenn ich mal spielerisch an ihn ranhoppse.

Mit Jack muss ich wohl viel Geduld haben: er besteht ja so auf seiner Chef-Rolle!! Erst wollte er gar nichts mit mir zu tun haben und wenn ich ihn mal zufällig berührt habe, ist er gleich angeekelt weggezuckt. Dann hat er immer geknurrt, wenn ich auf ihn zu kam (die Chefin sagt, er ist nur unsicher, also habe ich souverän immer neue Versuche unternommen).
Und tatsächlich, so langsam wird es.

Erst durfte ich beim Ballspielen mitmachen und jetzt spielen wir schon ein bißchen zusammen. Naja, Spielen – also Jack fällt um, möglichst auf mich drauf und wälzt sich und bellt und ich kann ganz flach am Boden hin und herrobben – und immer wenn ich gerade so ein bißchen aufdrehen will, springt er wütend auf, und motzt mich an, dass ich mich unterordnen soll- Spassbremse!
Aber wenn er das braucht, rutsche ich eben ein bißchen über den Boden – aber ich schleime nicht – no way! So weit kommt es noch, dass ich mich hier irgendwo anbiedere, ich bin schließlich ein“Von und Zu“!!
Mein bester Freund ist, wenn cih es mir richtig überlege, Hubbakong, der ist immer für mich da, kann auch mal eine ruppige Behandlung ab und ist nie nachtragend. Ich liebe ihn!

Nur die doofe Ginny will Hubbakong immer für sich haben, und dann beißt sie ihn so fest, dass man Angst haben muss, dass sie ihn kaputt macht. Aber Hubbakong und ich halten zusammen, ich werde für ihn kämpfen!

In der Welpenschule habe ich jetzt auch ein paar Freunde. Ich stehe eher auf die kleineren Hunde, die können mich wenigstens nicht umrennen. Ich muss mich nur konzentrieren, dass ich nicht mit meinen Pfoten auf ihren Rücken treten – dass mögen die irgendwie nicht.



Aber mein allerbester Freund ist Pingu – der gehört nur mir ganz allein. Als Eisbär habe ich zu ihm sofort ein ganz besonderen Draht gefunden,
nun muss ich schlafen, ciao Euer Carlito
