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    24.05.2013, 22:23 Uhr

    Ginger sucht ein neues Zuhause


    Das ist die kleine Ginger! Sie wohnt seit 2 Wochen bei uns, weil ihre Chefin im Krankenhaus liegt.

      
    Leider zeichnet sich ab, dass Ginger nicht in ihr altes Zuhause zurück kehren können wird und jetzt wollen wir alle mithelfen, dass sie rasch eine tolle neue Familie findet.

    Ginger stammt aus einer guten VDH-Zucht, sie ist also eine „Von und Zu“. Sie ist 10 Monate alt und ein wahres Goldstück!!

    Und das sage jetzt nicht nur ich, weil sie ein echter Golden Retreiver ist, obwohl sie schon wirklich voll mein Typ ist, sondern auch Jack und Ginny, die Katzen und sogar die Schafe!

    Am Anfang waren wir ja ziemlich skeptisch, als die Chefin abends plötzlich mit einem völlig überdrehten Retriever-Mädchen nach Hause kam.




    Jack ignorierte sie völlig und benahm sich genauso cool wie Bosse bei mir seiner Zeit. Ginny kniff sie gleich in den Plüschpopo, damit von Anfang an klar ist, wer hier auf dem Hof das Sagen hat. Mit Erfolg, denn mittlerweile können die Damen sogar miteinander spielen, natürlich nach Ginnys Regeln.
    Ich überraschte die Chefin, denn statt höflich und charmant, wie ich mich sonst der Damenwelt zeige, stieß ich die verblüffte Ginger erstmal zu Boden, knurrte deutlich und ließ sie erst aufstehen, als ich sie gründlich inspiziert hatte.

    Aber vielleicht war das auch genau das Richtige. Denn Ginger tauchte aus ihrer Verstörtheit auf und nach einer Viertelstunde kugelten wir uns schon wie beste Freunde über den Rasen. Die Chefin sagt, ohne mich hätte Ginger sich nicht so schnell von ihren Schrecken des Verlusts erholt.

      
    Ginger entpuppte sich schnell als ein ganz braves Goldie-Mädchen:
    Sie ist stubenrein, schläft brav in ihrem Korb, kann zumindest mit uns Hunden zusammen bis zu 3 Stunden allein bleiben (länger hat es die Chefin noch nicht probiert) und kann wirklich mit jedem Hund und Mensch prima auskommen.

    Sie ist sicherlich noch ein bißchen mollig, aber wir arbeiten dran und die Muskeln wachsen zusehends.

    In jedem Hundekurs findet sie Freunde und sie spielt mit allen – Rüden, Hündinnen, große Rottweiler und kleine Chihuahua, alle findet sie Klasse.

    Mit Menschen verhält Ginger sich wie ein typisches Retriever-Mädchen: erst ein bißchen devot, aber wenn man nicht aufpasst krabbelt sie einem am liebsten gleich auf den Kopf vor lauter Begeisterung. Bei Hunden ist sie viel selbstbewußter, aber nie übergriffig und kann sich auch kleinen Hunden unterordnen.

    Wie man auf den Bildern sieht, bekommt Ginger jetzt Trainingseinheiten im Nahkampf. Jack ist schon ganz eifersüchtig, weil er kaum noch mit mir spielen kann, aber ich nehme meinen Job als Lehrer eben sehr ernst.





      
    Manchmal weiß ich allerdings nicht, ob ich mir da nicht einen Bärendienst erwiesen habe, denn Ginger lernt schnell ...

      
    Ginger apportiert übrigens a l l e s – sie ist ein wahres Apportierwunder! Ist mir ja peinlich das zu sagen, aber das Mädel schlägt mich bei weitem. Es wäre schön, wenn diese Anlagen gefördert würden.

    So, nun habe ich euch viel von meiner neuen Freundin erzählt, vielleicht ist euch ja schon jemand eingefallen, der gerade auf so ein Goldstück gewartet hat.

    Bis bald, Euer Carlito