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    23.01.2013, 20:22 Uhr

    Besuch bei Muttern


    Was haben wir für einen schönen Nachmittag verbracht. Die Chefin hat sich endlich mal wieder die Zeit genommen und bei meiner Züchterin Marion (Ivy`s Paradise , http://www.marionbrammer.net) vorbeigeschaut.

      
    Das Wetter war strahlend schön und Jack und ich hatten wahrlich das Gefühl ins Paradies zu kommen – so viele schöne Mädchen!

    Während die Damen sehr entspannt ihren Geschäften und Geschäftchen nachgingen, sind Jack und ich umher stolziert, haben uns bekannt gemacht, unzählige Duftmarkierungen hinterlassen und natürlich auch alle vorhandenen Duftspuren intensiv untersucht.




    Mama Maly hat mich übrigens weiterhin nicht vergessen, sondern mich wie den verlorenen Sohn aufgenommen (bei Jack ist sie indessen quietschend davon gerannt, auf schwarz steht sie wohl nicht).

    Nachdem die Formalitäten erledigt waren, kamen wir Jungs langsam auf Touren. Jack hatte gleich Nina ins Auge gefasst, die sich just am Anfang ihrer Läufigkeit befand, während ich mich erstmal Mutter Maly und Großmutter Lissy widmete, ich bin schließlich ein braver Sohn!





      
    Sogar Rudelchefin und Ziehmama Ivy nahm mich freundlich in den Kreis auf, meine Manieren sind anscheinend rudeltauglich.

    Jack versuchte weiterhin Nina zu umgarnen, was ihm manch zahnweißes Lächeln ihrerseits einhandelte. Aber er war so verknallt, dass ihn das völlig kalt ließ und als sie geruhte ihn ausführlich zu inspizieren, war sein Glück schlechterdings perfekt: Kann ein Rüde glücklicher schauen?




    Allerdings gab es ein paar Minuten später gleich eine kalte Dusche, als der verliebte Jack meinte, er könne nebenbei auch Chefin Ivy anpoussieren: Wie eine Furie zeigte sie ihm, was sie von plumpen Annäherungsversuchen hält. Ich hingegen blieb durch meinem zarten männlichen Charme unbehelligt.

      
    Ach, was waren wir verliebt! Die Chefin stellte leicht entnervt fest, dass der übliche Gehorsam total vergessen war, wer will schon kommen, wenn so zarte, wunderbar duftende Wesen um einen herum schweben.




    Viel zu schnell war der Besuch vorbei und die goldenen Mädels verschwanden artig im Haus. Was hätten wir dafür gegeben mitgehen zu dürfen!

      
    Aber das ist das Leben, wenn ich ein Mensch wäre, würde mich die Sehnsucht zu Versen inspirieren, so lebe ich den Tag und finde Trost in einem schmackhaftem Kauknochen oder einem wilden Rennspiel.

    Es grüßt euch, Carlito, der Herzensbrecher