Alle warten ja auf das Christkind oder auf den Kerl im roten Mantel – ich nicht, ich hatte heute morgen schon mein ganz persönliches Weihnachts-Highlight in Form eines ausgewachsenen Schneesturmes.

Schnee ist das Größte, aber das sagte ich ja neulich schon. Heute Morgen kam der Schnee dann aber von oben und von allen Seiten, und ich schwebte auf Sturmwolke Sieben.
Die anderen nahmen das tolle Wetter gemischt auf:
Manche wären am liebsten nur rausgegangen, um ihre kleineren und größeren Geschäftchen zu verrichten (naja, Püppy wäre ja auch beinahe weggeweht), manche hingegen waren wie immer voll im Einsatz.


Die Schafe gehören eher zur stoischen Fraktion, sie lassen sich einfach einschneien, Hauptsache es ist genug Futter da.


Auf dem Spaziergang war ich die ersten 15 Minuten im wesentlichen damit beschäftigt wie wild herum zu rennen, schnell wie der Sturmwind sage ich nur. Im Hohlweg angekommen wurde es wettermäßig deutlich ruhiger und ich fand Zeit einen heruntergefallenen Ast in Augenschein zu nehmen um ihn dann fachgerecht in Stücke zu beißen.
Jack und Ginny halfen mir dabei.



Wieder auf offenem Feld wollte die Chefin noch ein Porträt von uns im Schnee komponieren, was aber völlig in die Hose ging: Ginny wurde zitternderweise aus dem Bild geweht und Jack fand es auch nicht wirklich witzig im Eiswind heroisch in die Kamera zu blicken. Ich hingegen war so albern, dass ich erst mal einen Schneeengel produzierte und ich mich anschließend in die nächste Schneewehe stürzte.

Das Leben ist schön !!
Nun ist es schon vorbei mit der weißen Freude, schade! Also warten wir jetzt doch alle auf, na, ihr wisst schon – vielleicht bekomme ich ja so ein richtiges Schneegestöber geschenkt,
viele liebe Grüße, Euer „Polar Bear“ Carlito
