Die Tage werden kürzer. Neulich Nacht hat der Frost den Dahlien den herbstlichen Todesstoß versetzt und die Menschen ernten hektisch Vorräte für den Winter. Die Chefin pflückt Äpfel und ist sauer, wenn wir mit den Dingern Ball spielen wollen.
Heute an Halloween wurde aber eine Pause eingelegt und wir Hunde mussten mal wieder festlich ausstaffiert für`s Foto posieren.

Ich wäre ja lieber als Werwolf oder untoter Retriever gegangen, aber die Chefin ist auf harmonische Farben bedacht und so blieb es bei Hexenhüten und Kürbissen.
Als erstes war Ginny an der Reihe. Da es in ihrer Größe keine Hüte gab (obwohl sie in der Rolle als kleine Hexe ja nun deutlich am besten geeignet gewesen wäre), durfte sie mit den Kürbissen rumspielen.

Ginny hätte mit den bunten Dingern lieber Treibball gespielt, aber die Chefin meinte, dass käme fotografisch nicht so gut rüber, dass solle sie sich lieber für den nächsten WM-Film aufsparen.
Jack war so was von farblich passend für Halloween, dass die Chefin gar nicht mehr aufhören wollte, ihn zu fotografieren.



Dann war ich endlich dran. Nachdem Jack ja schon den Sweetheart-Part besetzt hatte, machte ich lieber einen auf cool und edel – soweit man cool und edel aussehen kann, wenn man einen Hexenhut auf dem Kopf hat ...


Zum Abschluss sollte es dann noch ein Gruppenbild geben. Aber der Teufel steckte im Kürbis, äh Detail:
Erst hatten wir alle die Augen zu, dann rutschte mir der Hut vom Kopf und fiel Ginny auf das edle Hinterteil, worauf diese natürlich aufsprang und Jack alle Kürbisse davon rollten – es war das totale Chaos!



Aber wir sind ja mittlerweile alle Profis, die Chefin weiß, dass sie mit Maulen nicht weiterkommt und wir lassen uns geduldig auch zwanzig Hexenhüte auf die Köpfe setzen.
In diesem Sinne gab es Süßes statt Saurem und die Chefin bekam ihr Gruppenbild.
Happy Halloween, Euer Carlito
