Carlos Klein, ging allein, in die weite Welt hinein … - ich bin so mutig!
Nachdem die Chefin erklärt hatte, dass sie mit ihrem Sohnemann allein in den Urlaub fahren wolle, stellte sich für den Chef die Frage, wie er nebst Hof und Haus die ganzen Tiere managen könnte.

Ginny ging natürlich mit Mette zusammen zur Oma, Jack sollte zum Schmiedehund ausgebildet werden und ich, ich wurde einfach auch in den Urlaub geschickt.
Mein Freund Merlin lud mich zu sich nach Selent ein, und ich fuhr begeistert mit. Eine Woche Spiel, Spass und Unterhaltung – was will hund mehr?
Zu meiner großen Freude lernte ich bald nach meiner Ankunft den Sohn des Hauses kennen und er entpuppte sich als großer Hunde-Bespasser.

Ich liebe Kinder, wenn sie nett und nicht zu laut sind! Momme wird bestimmt später mal Löwenbändiger oder so was, auf jeden Fall probte er mit uns allerlei Kunststücke, die fast alle perfekt klappten – bei manchen scheiterte es noch am Größenverhältnis.



In meinem Urlaub traf ich jede Menge Tiere, Meerschweinchen, die sehr merkwürdige Geräusche von sich gaben, Fische, mit denen ich leider nicht baden durfte und Pferde, die ich eher etwas unheimlich fand, aber ihre Hinterlassenschaften – ach, wat lecker!

Am meisten Spass hatte ich natürlich mit Merlin, der sich mit mir einen Dauer-Wrestling-Kampf lieferte. Wir mussten nur Onkel Sam im Auge behalten, der nicht erfreut war, wenn wir Jungvolk ihn in seiner Mittagsruhe störten.


Wir sind dann lieber auf die Koppel oder auf den Reitplatz gegangen, da hatten wir auch wunderbar viel Platz. Kira war, glaube ich, hocherfreut, dass ich ihr den Chaos-Kopf Merlin eine Woche vom Leib gehalten habe. Sie steht nicht auf rüpelige Jungsspiele.

Und, was soll ich sagen – ich hatte die Luxusklasse gebucht!
Nach einem durchtobten Tag durfte ich sogar mit ins Bett, damit ich auf keinen Fall Heimweh bekomme! Gut, es war ein bißchen warm – aber so gemütlich!!

An einem schönen Sonnentag sind wir nochmal ans Meer gefahren. Zusammen mit einem netten Retriever-Mix machten wir den Strand und das Wasser unsicher. Bettina hat der Chefin gepetzt, dass ich wohl gerne Tunken spiele, es macht aber auch soviel Spass im Wasser zu kämpfen.


Ansonsten gab es keine Klagen, ich war zwar immer nass und/oder dreckig, dabei aber immer lieb, brav und anschmiegsam.
Hoffentlich kann ich bald wieder mal in Urlaub fahren,
viele Grüße, Euer Carlito
