Und wieder einmal Dogdance! Diesmal war das Wetter deutlich besser und so geruhte Ginny, Madamchen auf der Erbse, auch mitzukommen.

Außerdem waren noch unsere lieben Freunde Hajo und Lea, Sam und Merlin und Lilly dabei. Cool -wir sind ein richtiger Dogdance-Trupp!
Wir waren die Show-Truppe beim Geburtstag des Tierheims Uhlenkrog, auch wenn ich nicht verstanden habe, wie ein“Heim“ Geburtstag haben kann. Vielleicht hatten die ganzen Hunde dort Geburtstag, oder die Katzen, die man überall gerochen, aber nicht gesehen hat. Die Hunde haben wir auch eher gehört, als gesehen, manche waren ganz heiser vor lauter Geburtstagsfeier.
Besonders glücklich wirkten sie nicht. Wahrscheinlich wären sie auch lieber an den Strand gefahren oder hätten beim Dogdance mitgemacht, wo es wie immer sehr viele Leckerchen gab.
„Carlchen, sei nicht altklug,“ meint die Chefin, „sei froh, dass Du immer bei Deiner Familie bleiben kannst und nicht ins Heim kommst.“ Was heißt das denn – gibt es denn Leute, die ihre vierbeinigen Familien- bzw. Rudelmitglieder weggeben, was sind das denn für Menschen? Kein Wunder, dass die Hunde traurig wirkten, ich wäre am Boden zerstört, wenn ich ... - aber das passiert doch nicht, oder? „Nein, Carlito, keine Panik, Du bist bei uns ganz sicher,“ beruhigt mich die Chefin. Sie hat sich abends gleich noch durchs Internet geclickt, aber im Tierheim sitzen gerade keine Hunde, die in unser Rudel passen würden, aber vielleicht könnt ihr ja noch einen heimlosen Hund aufnehmen?
Da wir nun keinen Hund adoptieren konnten, haben wir wenigstens eine schöne Vorführung gegeben, damit die Leute was zu gucken haben und danach beschließen, dass sie auch Dogdance machen wollen – am besten mit einem Hund aus dem Tierheim!

Erst haben Hajo und Merlin Tricks gezeigt, dann durfte ich meine „Madame-Ninette-Kür“ noch mal zeigen.



Es klappte alles ganz gut, auch wenn ich ein bißchen pubertär abgelenkt war und am liebsten mit Merlin eine Spieleinlage gegeben hätte.


Es war aber auch eine echte Herausforderung, die Leute saßen und standen ganz dicht um uns herum, zum Teil auch mit ihren Hunden, der Boden duftete verführerisch und der Lautstärkepegel war beachtlich. Die Chefin war auch nicht böse, sondern hat einfach die Leckerchen-Quote erhöht – ab da klappte alles.
Als nächstes haben Lea und Lilly Tricks für Fortgeschrittene gezeigt, wow, da muss ich ja doch noch ein bißchen üben.

Nach den Tricks zeigten Lea und Lilly je erst eine Einzelkür und dann sogar noch ein Quartett für 2 Hunde mit ihren Menschen – die beiden waren wieder eine echte Ehre für die Retriever-Familie: voller Begeisterung und Freude zeigten sie ihr Programm.





Anschließend war ich wieder dran, diesmal als Partner von Ginny.
Ein großer und kleiner Hund, das sieht immer lustig aus und das Publikum hatte großen Spass, als Ginny um mich herum rannte, unter mir durch lief und über mich drüberhoppste. Der Chefin hat es Spass gemacht und sie meinte, dass wäre doch was für Neumünster nächstes Jahr – na, dann!

Zum Abschluss war Ginny noch als Primadonna zu sehen. Sie ist eine alte Rampensau, wenn sie merkt, dass das Publikum begeistert ist, dreht sie voll auf.
Die Chefin konnte sie kaum noch bremsen, Ginny drehte eine Capriole nach der anderen, hüpfte und rollte durch die Gegend, dass es eine Freude war.




Unsere Ginny, der Tanz-Floh!!
Liebe Hundefreunde seid nett zu euren Menschen, ich weiß jetzt, dass es nicht selbstverständlich ist, dass sie sich so lieb um uns kümmern,
viele Grüße Euer Carlito
P.S.: Die Dogdance-Show-Truppe:
